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Dorfwerkstatt 2030

Die Vision, ein Dorf zu bleiben

Westbevern

Monatelang haben Westbeverns Bürger daran gearbeitet herauszufinden, was in Dorf und Vadrup verbessert und geschaffen werden muss, damit das liebenswerte Dorf genau das auch noch in 15 oder noch mehr Jahren ist.

wn

An der Kreuzung an  der Lengericher Straße wird es häufig eng – vor allem, wenn sich Fahrzeuge dort begegnen. Foto: Meyer

Monatelang haben Westbeverns Bürger daran gearbeitet herauszufinden, was in Dorf und Vadrup verbessert und geschaffen werden muss, damit das liebenswerte Dorf genau das auch noch in 15 oder noch mehr Jahren ist. Ihre Ergebnisse überbrachte der federführende Krink vor einiger Zeit der Verwaltung in Telgte. Unser Redakteur Björn Meyer sprach mit Friederike von Hagen-Baaken und Heiner Schapmann über die wichtigsten Punkte.

„Vor allem im Dorf brauchen wir mehr Verkehrssicherheit“, sagt Friederike von Hagen-Baaken. Denn während es in Vadrup eher punktuelle Probleme gebe, sei die Situation im Dorf, nicht zuletzt durch den Durchgangsverkehr, kritisch. Angebotsradwege sind für den Krink eine umzusetzende Maßnahme, denn diese böten nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrer, sondern verlangsamten auch gleichzeitig den übrigen Verkehr. Und der sei, daran hat von Hagen-Baaken keine Zweifel, meist gefährlich schnell unterwegs. Auch deshalb würde die Verkehrsinsel vor der Volksbank zur Gefahrenstelle. Hinzu komme die schlechte Sicht an dieser Stelle. Möchte man von der Volksbank kommend die Straße überqueren, lasse sich die Kurve zur Linken kaum einsehen.

Weitere kritische Punkte sieht von Hagen-Baaken an der Kreuzung Grevener Straße/Lengericher Straße – „zu eng“ – und bezüglich des Schulzentrums.. „Wenn es so weitergeht wie bisher, dann wird irgendwann etwas passieren. Dann will keiner etwas gewusst haben. Wir müssen daher vorher den Verkehr an die Situation anpassen.“

Eine Umgehungsstraße wäre dem Krink die liebste Lösung – ist derzeit aber auch maximal eine Vision für die fernere Zukunft. „Es gilt, die Stadt und den Rat von diesem Ziel zu überzeugen. Schnell umsetzen lässt sich so ein Projekt sicher nicht, aber selbst eine Fertigstellung in 20 Jahren wäre ein Traum“, meint Heiner Schapmann.

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