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Sekundarschule beteiligt sich am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Die Zahlen der Gewaltstraftaten steigen weiter an

Telgte

An der Sekundarschule an der Marienlinde fand anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen und Mädchen eine Gedenkveranstaltung statt.

Der Foto: privat

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen und Mädchen fand jetzt eine Gedenkveranstaltung an der Sekundarschule statt.

Im Beisein der stellvertretenen Bürgermeisterin Tatjana Scharfe, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Martina Wiedeler, Schülern und Lehrern der Sekundarschule sowie Vertretern des Frauenhauses Telgte wurde unter anderem der über 150 Frauen gedacht, die im vergangenen Jahr von ihrem Partner getötet wurden.

Scharfe zeigte sich in ihrem Redebeitrag betroffen über die ansteigenden Zahlen der Gewaltstraftaten gegen Frauen. Durch die Corona-Pandemie hätten sich die Zahlen bei häuslicher Gewalt noch einmal erhöht, zudem sei die Dunkelziffer sehr hoch. Das Thema häusliche Gewalt sei sehr schambesetzt.

Schüler und Schülerinnen der neunten Klasse hatten sich im Vorfeld – unterstützt durch eine Schulsozialpädagogin – mit dem Thema beschäftigt und Aussagen formuliert, die sie im Rahmen der Aktion verlasen. Die Jugendlichen hatten die Aktion laut einer Mitteilung inhaltlich und gestalterisch vorbereitet. So hatten sie Interviews in der Innenstadt geführt und ausgewertet. Die Ergebnisse wurden von ihnen am Donnerstagmorgen präsentiert.

„Wir sind froh, dass der Gedenktag zu diesem wichtigen Thema trotz Corona stattfinden konnte“, resümierte der Schulleiter der Sekundarschule, Steffen Möller. Im Anschluss an die Aktion wurde die Flagge der Organisation „Terre des Femmes“ mit der Aufschrift „Frei leben – ohne Gewalt“ am Fahnenmast vor den Sporthallen gehisst.

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