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Kleiner Übergang als Schleichweg

Doppelte Gefahr für Velorouten-Nutzer

Telgte

Die Veloroute verläuft unweit des Jägerhauses ein kleines Stück neben der Bahnlinie. Dort ist auch ein ungesicherter Bahnübergang. Die Angst geht um, dass Radfahrer diesen künftig als Abkürzung nutzen könnten. Und sich dadurch in Gefahr begeben.

-stk-

Die Angst ist groß, dass Velorouten-Nutzer die Schiene und die Bundesstraße 51 an diesem technisch nicht gesicherten Bahnübergang kreuzen werden, um einige Meter zu sparen. Foto: Stefan Flockert

Ein Übergang ein kleines Stück östlich des Jägerhauses rückte in der Diskussion um die bessere Sicherung oder auch das komplette Verschwinden der technisch ungesicherten Bahnübergänge im Planungsausschuss am Donnerstagabend besonders in den Fokus. Weil dort das noch fehlende und im Bau befindliche Velorouten-Teil­stück einige Meter parallel zur Schiene und damit an besagtem Übergang vorbeiführt, befürchtete Hermann Möllers (SPD), dass die Radfahrer, wollen sie Richtung Galgheide weiterfahren, den unbeschrankten Übergang nutzen und anschließend auch noch die vielbefahrene B 51 überqueren würden, um den etwas längeren Weg rund ums Jägerhaus zu umgehen. Möllers wies auf die Durch Zug und Fahrzeuge gleich doppelt lauernde Gefahr hin. Er regte an, den Übergang zu schließen und das durch Leitplanken abzusichern. Den Anliegern solle gestattet werden, die Veloroute als Zufahrt zu ihren Grundstücken zu nutzen.

Bürgermeister Wolfgang Pieper hatte wenig Hoffnung, dass dort mit allen Eigentümern Einvernehmen erzielt werde könne. Sei es doch schon nicht gelungen, mit einem Grundbesitzer die Übereinkunft zu treffen, dessen Zufahrt als Veloroute auszubauen und künftig gemeinsam zu nutzen. Deshalb werde die asphaltierte Radstrecke nun direkt neben die geschotterte Hauszufahrt gebaut.

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