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Angebot der ADFC-Ortsgruppe Telgte-Ostbevern

Ein Gedicht: Radtour und Poesie

Telgte/Ostbevern

Unter dem Motto „Liebe, Triebe, Heiterkeit und ein bisschen Spirituelles“ hatte die ADFC-Ortsgruppe Telgte-Ostbevern nun zu einer ganz besonderen Tour eingeladen. Es ging zu vier Stationen.

Von und

Die Teilnehmer der Foto: privat

„Pedelec und Poesie“ war der Titel der Fahrradtour, zu der die ADFC-Ortsgruppe Telgte-Ostbevern geladen hatte. „Strahlender Sonnenschein, schöne Landschaften und viel Wissenswertes und diesmal auch Poetisches wurden unterwegs an mehreren Stationen geboten“, heißt es in einer Pressemitteilung der Verantwortlichen..

Anne-Katrin Schulte, Radtourleiterin beim ADFC Telgte-Ostbevern, und Sabina Althoff vom Kirchenkaffeeteam der St.-Marien-Gemeinde Telgte hatten die Tour ausgearbeitet. Radfahrerinnen und Radfahrer mit Faible für Schöngeistiges waren eingeladen, mitzufahren und unterwegs Gedichten zu lauschen oder auch selbst ein Lieblingsgedicht mitzubringen und vorzutragen.

Unter dem Motto „Liebe, Triebe, Heiterkeit und ein bisschen Spirituelles“ führte die Tour zu vier Stationen. Station eins, die Liebe, war die Kirche Mariä Himmelfahrt in Münster, besser bekannt als Dyckburg-Kirche. Das schmucke barocke Gotteshaus ist besonders beliebt bei Hochzeitspaaren.

Interessante und kuriose Informationen

Neben Gretchens Liebesgedicht aus Faust 1 gab es interessante und kuriose Informationen über die Geschichte der Dyckburg-Kirche, deren ursprünglichster Teil, die Loreto-Kapelle, ein Werk des westfälischen Barockbaumeisters Johann Conrad Schlaun ist.

Weiter ging‘s zur zweiten Station „Triebe“ im Botanischen Garten der WWU in Münster. Nach einem kurzen Vortrag zur wechselvollen Geschichte des 1803 im Residenzgarten des Schlosses gegründeten Gartens war wieder Zeit für Poesie und Sabina Althoff las „Das Blümlein und der Schmetterling“ von Wilhelm Busch vor.

Auf dem Weg zur dritten Station „Heiterkeit“ führte der Weg auf der münsterischen Fahrradstraße Schillerstraße durch Gremmendorf nach Angelmodde zum Gartenlokal „Strandhof“. Bei Kaffee und Kuchen gab es am Ufer der Werse Teil drei der Gedichte. Da durfte „Das Pöggsken“, vorgetragen von einer Teilnehmerin, natürlich nicht fehlen.

Die letzte Station „Spirituelles“ erwies sich als besonders gehaltvoll. Zurückgekehrt nach Telgte, gab es am Kornbrennereimuseum den letzten Stopp. Nach einem kurzen Exkurs zur Geschichte des Museums und des westfälischen Gebrauchs des Alkohols gab es dann noch für alle die Probe aufs Exempel in Form von kleinen Pinnchen.

45 Kilometer standen nachher auf dem Tacho. Aber auch wenn schon die vereinbarte Zeit ein wenig überschritten war. Die Teilnehmer schwärmten: „Diese Fahrradtour war ein Gedicht“.

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