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Bernhard „Berni“ Altenschulte ist Hallen- und Platzwart

Ein zuverlässiger Helfer

Westbevern

Bernhard „Berni“ Altenschulte ist seit mehr als 20 Jahren als Hallen- und Platzwart für den Reit- und Fahrverein „Gustav Rau“ aktiv. Sein Aufgabengebiet ist groß, doch der Bröcker ist ein Garant für gute Arbeit.

Von Bernhard Niemann

Bernhard „Berni“ Altenschulte ist seit mehr als 20 Jahren als Hallen- und Platzwart für den Reit- und Fahrverein „Gustav Rau“ aktiv. Sein Aufgabengebiet ist groß, doch der Bröcker ist ein Garant für gute Arbeit. Foto: Bernhard Niemann

Bernhard „Berni“ Altenschulte ist ein Glücksfall für den Reit- und Fahrverein „Gustav Rau“. Denn seit mehr als 20 Jahren sorgt der 73-Jährige dafür, dass in und rund um die Reithalle in Vadrup alles perfekt aussieht und die Aktiven beste Bedingungen vorfinden, um ihrem Hobby nachzugehen.

„Ich komme gerne drei Mal die Woche hier hin. Mir macht die Arbeit Spaß. Sie wird nie weniger, sondern nimmt eher noch zu. Doch damit werde ich fertig“, sagt der stets gut gelaunte Fachmann. Er ist ein Allrounder, der nicht nur die Bodenarbeit, sondern alles Technische erledigt.

Rund zehn bis elf Stunden pro Woche – manchmal wird es auch mehr – ist er durchschnittlich aktiv. Mit dem Traktor und entsprechendem Gerät werden dann die Böden in der großen Reithalle, in der Bewegungshalle und auf dem Reitplatz geebnet. Das Ausfegen der Halle, die Überprüfung des Zaunes, die Pflege des Ausbereichs: Das alles und noch einiges mehr gehört zum Tätigkeitsbereich.

Kleine technische Instandsetzungen erledigt Bernhard Altenschulte auch. Da kommt ihm sein handwerkliches Können und sein Fingerspitzengefühl, das er sich im beruflichen Alltag bei der Telekom erworben hat, zu Gute. Sollte Bernhard Altenschulte mal verhindert sein – was übrigens selten vorkommt – springen Bernhard Baune oder Robert Alfers ein. „Das klappt gut“, lobt Altenschulte.

„Berni Altenschulte ist Garant dafür, dass alles sauber ist, Aktive ihren Sport betreiben können und die Gäste eine gute Stube vorfinden, und das bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten“, lobt die Vorsitzende Petra Weiligmann.

Der Neubau der Reithalle im Jahre 1997 war quasi der Auslöser für die Tätigkeit von Bernhard Altenschulte. Beim Bau packte er bereits kräftig mit an. Nach der Fertigstellung war klar, dass der Verein einen Hallen- und Platzwart benötigt. „Es dauerte nicht lange, da kam der frühere Vorsitzende Alfons Große Lembeck auf mich zu und fragte mich, ob ich diese Aufgabe nicht übernehmen würde“, erinnert sich Altenschulte. „Du bist der Mann, der uns unterstützen kann. Ich zähl auf Dich“, erinnert sich der Bröcker noch ziemlich genau an die Worte von Große Lembeck.

Als Hobbyreiter saß Bernhard Altenschulte selbst auf dem Pferd. Weggefährten waren unter anderem Hermann-Josef Schulze Hobbeling, Laurenz Gausepohl und Heinrich Schulte. „Das ist aber bereits sehr lange her und hatte nichts mit meinem Entschluss zu tun, als Hallen- und Platzwart zu fungieren“, betont Altenschulte.

Schnell steigt er nach dem Gespräch wieder auf den Traktor und schleppt noch einen Bereich des Hallenbodens glatt. „Ich will schon noch einige Jahre dranhängen. Die Arbeit macht mir Freude“, ruft er zum Abschied. Der Reit- und Fahrverein wird es sicherlich gerne hören . . .

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