Erneuerung des Emsauenradweges in Telgte

Eine wesentliche Verbesserung

Westbevern

Das 1200 Meter lange Teilstück des Emsauenweges von der Emsbrücke bis zum Haus Langen wird derzeit mit einer neuen Asphaltdecke versehen. Die Kosten betragen 250 000 Euro. 30 Prozent davon muss die Stadt Telgte selbst tragen. Der Weg soll wahrscheinlich am 21. Oktober freigegeben werden.

Stefan Flockert

Derzeit wird der Weg mit einer Asphaltdecke versehen. Spielt das Wetter mit, soll das Teilstück von der Emsbrücke bis zum Haus Langen ab dem 21. Oktober befahrbar sein. Foto: Flockert

Radfahrer und Fußgänger werden sich freuen. Schon bald – voraussichtlich ab dem 21. Oktober – können sie von der Emsbrücke über eine komplett erneuerte Straße zum Haus Langen radeln oder gehen. Derzeit wird dieses 1200 Meter lange Teilstück des Ems­auenradweges asphaltiert. „Wir erhoffen uns, dass wir damit für den Tourismus und besonders den Radverkehr eine wesentliche Verbesserung erzielen“, erklärte Tim Jungmann von der Stadtverwaltung. Auch viele Berufstätige, die regelmäßig mit den Rad von Westbevern nach Telgte zur Arbeit führen, dürften sich freuen, dass ihnen künftig eine vernünftige Alternative geboten wird und sie nicht mehr an der L 811 entlangradeln müssen.

Knapp 600 Meter dieses Abschnittes hatten bislang eine wassergebundene Decke, die aber immer wieder zur Schlaglochpiste wurde. Große Pfützen prägten nach längerem Regen das Bild. Im nördlicheren Bereich existierte bereits Asphaltdecke, die aber löchrig und porös war und nun ebenfalls erneuert wird.

Der Weg erhält eine drei Meter breite Decke. An beiden Seiten werden zudem 40 Zentimeter breite Rasengittersteine eingebaut. Das sei auch notwendig, damit die Land- und Forstwirtschaft den Weg mit ihren breiten Geräten auch weiter nutzen könne, erläuterte Jungmann. Außerdem habe die befestigte Bankette den Vorteil, dass der Straßenrand nicht regelmäßig kaputtgefahren werde und dann erneuert werden müsse.

Die Kosten betragen insgesamt 250 000 Euro. 70 Prozent werden aus Fördertöpfen des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert. 30 Prozent trägt die Stadt Telgte.

Wer die Strecke bislang als Schleichweg von der L 811 bis zur B 51 nutzte, um in Telgte Ampeln zu umfahren, der wird künftig in die Röhre gucken. Nördlich der Ems wird der Weg abgepollert, so dass nur noch Radfahrer und Fußgänger passieren können. „Eine Ausnahme sind land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge, die ein berechtigtes Anliegen haben“, erklärte Jungmann.

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