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Fahrradhändler spüren die Lieferengpässe

„Eineinhalb Jahre sind normal“

Telgte

Fahrradhändler müssen derzeit vorausschauend bestellen. Es dauert teils anderthalb bis zwei Jahre, bis neue Fahrräder geliefert werden können. Aber nicht nur die Leezen selbst sind momentan schwer zu bekommen, auch an Ersatzteilen mangelt es.

Von Stefan Flockert

Wer gut plant und frühzeitig bestellt, der kommt auch an Ware. Manfred Brune ist trotz der derzeitigen Lieferengpässe entspannt. Noch ist das Lager gut gefüllt. Foto: Stefan Flockert

Die Autoindustrie stöhnt wie andere Branchen über einen Chipmangel wegen fehlender Halbleiter. Diese werden in der Regel in Asien produziert, schon seit Längerem gibt es Lieferengpässe. Teils stehen deshalb die Fließbänder still. Ähnlich geht es der Fahrradindustrie. „Wichtige Komponenten für Bremsanlagen, Schaltungen und Kettenräder fehlen“, erklärt Manfred Brune, Seniorchef von Fahrrad und Motorrad Brune in der Bauerschaft Wöste. Die meisten dieser Teile kämen aus Malaysia, Indonesien und China. Teilweise dürften Schiffe nicht auslaufen, Firmen seien wegen Corona geschlossen. Die Folge ist, dass die Endmontage in Deutschland nicht in dem Maß erfolgen kann wie vor der Corona-Krise.

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