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Krinkrentner feiern ihr 25-jähriges Bestehen

Einmalig, zuverlässig und unschlagbar

Westbevern

Die Krinkrentner feierten ihr 25-jähriges Bestehen. Dabei gab es von allen Seiten Lob für das vielfältige Engagement der Gemeinschaft.

Von Bernhard Niemann

Gunther Thieme führte durch das Programm. Günther Dange (r.) gratulierte im Namen des Krink. Der Shantychor aus Ostbevern unter der Leitung von Waltraud Hunsche sorgte für die musikalische Untermalung. Olaf Pohlmann, Hermann Merschkötter und Rudi Lau (v.l.) gehörten zu den Mitbegründern der Krinkrentner-Gemeinschaft. Foto: Bernhard Niemann

„Ihr Engagement ist einmalig. Sie tragen mit ihren Aktivitäten viel für den Zusammenhalt im Dorf, und zur Heimatpflege bei. Die Krinkrentner haben sich durch ihren ehrenamtlichen Einsatz selbst ein Denkmal gesetzt, das alle Zeit erhalten bleiben wird“, stellte der stellvertretende Bürgermeister Gerrit Domenghino bei der Feier zum 25-jährigen Bestehen der Krinkrentner-Gemeinschaft Westbevern am Dienstagabend an der Krinkhütte „Zur Fledermaus“ heraus.

Domenghino übermittelte auch Grüße und Glückwünsche zum Jubiläum von Bürgermeister Wolfgang Pieper und überreichte einen Umschlag an Gunther Thieme, Abteilungsleiter der Krinkrentner, der durch das Programm führte. Thieme hieß auch den zweiten Vorsitzenden des Westbeverner Krink, Günther Dange, sowie den Shantychor Ostbevern zu der Feier willkommen.

Günther Dange stellte „die stolzen 25 Jahre“, die die Krinkrentner nun bestehen, in den Mittelpunkt. Er erinnerte dabei an die Unterstützung bei den größeren Bauprojekten wie der Krinkhütte, dem Brinker Platz oder den Rad- und Fußweg in Westbevern-Dorf. Er stellte die vielen Aktivitäten zur Verschönerung des Dorfes sowie der Bereitschaft, den Kindern und Jugendlichen bei den Ferienaktionen des Krink zur Seite zu stehen, ihnen die Umsetzung handwerklicher Dinge näher bringen, heraus. „Wissen und Spaß vermitteln, das verstehen die Krinkrentner. Die Motivation ist stets groß. Das wird auch bei den kommenden Veranstaltungen und bei der weiteren Verschönerung von Westbevern der Fall sein. Wir setzen auch 2022 auf die Mitarbeit der Krinkrentner zum Wohle des Ortes und der Allgemeinheit“, so Dange.

Gunther Dange ließ die Erfolgsgesichte der Krinkrentner unter dem Slogan „Einmalig, unschlagbar, zuverlässig“ Revue passieren. Das Richtfest der Krinkhütte im Dezember 1995 könne als Geburtsstunde der Gemeinschaft bezeichnet werden. Die Erbauer und Helfer beschlossen damals, sich künftig regelmäßig zu treffen. Die zehn „Baumeister“ gründeten 1995 unter der Federführung von Franz-Josef Schründer die Abteilung, die bis heute weit über die Grenzen des Beverdorfes bekannt ist. Sich in die Gemeinschaft einbringen, Ideen umsetzen, den Zusammenhalt fördern und das Gesellige pflegen: All das und noch viel mehr setzten die Krinkrentner um.

Lob und Anerkennung wurde den heute rund 120 Mitgliedern in den vergangenen Jahren vielfach für ihr unermüdliches Engagement zuteil. Gunther Thieme erinnerte an den Preis der Thünte-Stiftung „Menschen für Menschen“ im Jahr 2001 und den Ehrenamtspreis im Jahr 2012 für die Einführung des „Bankleitsystem“.

Mit Rudi Lau, Hermann Merschkötter und Olaf Pohlmann konnte der Abteilungsleiter drei aus dem Erbauer der Krinkhütte und gleichzeitig auch Mitbegründer der Krinkrentner willkommen heißen und verlieh ihnen spontan den „Fledermausorden am Band“. Den erhielt auch Albert Schulze Topphoff, auf dessen Gelände die Krinkhütte steht, wo sich die Mitglieder zu ihren monatlichen Treffen in den Sommermonaten treffen. Dass dort Sauberkeit und Ordnung herrschen, dafür sorgt Hüttenwart Günter Sundermann bereits seit über sieben Jahren, und erhielt dafür ebenfalls den Orden „Ein Fläschchen am Bändchen“. Dass die vielen Aktivitäten, gerade auch an der Krinkhütte, hin und wieder durch Vandalismus begleitet werden, wodurch das Ehrenamt mit Füßen getreten werde, blieb in den Worten Thiemes nicht unerwähnt.

Freude bereitete bei der dreistündigen Veranstaltung auch der Auftritt des Shantychores Ostbevern. „Das war klasse, was die hier dargeboten haben“, unterstrich ein Besucher. Unter der Leitung von Waltraud Hunsche erklangen Lieder wie „Heut geht es an Bord“, „Wir lieben die Stürme“ oder „Das ist die Liebe der Matrosen“ in die auch die Besucher einstimmen konnten, was sie auch taten.

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