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OGS- und Über-Mittag-Betreuung

Elternbeiträge werden nicht eingezogen

Telgte

Im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen im Kreis Warendorf zieht die Stadt Telgte derzeit keine Elternbeiträge für OGS und Über-Mittag-Betreuung ein.

In der Offenen Ganztagsschule, wie hier bei einer Kochaktion im Herbst 2019 an der Marienschule, passiert eine Menge zur Unterhaltung der Kinder. In welcher Höhe in Corona-Zeiten Beiträge erhoben werden sollen, ist noch offen. Foto: Bernd Pohlkamp

Der Kreis Warendorf hatte am Donnerstag in einer Pressemitteilung kommuniziert, dass zwischen allen Bürgermeistern der Kommunen im Kreis Einvernehmen darüber bestehe, die Elternbeiträge für die Offene Ganztagsschule bis zu den Sommerferien in voller Höhe einzuziehen.

Die Einigkeit scheint doch nicht ganz so groß gewesen sein. Denn neben der Stadt Sendenhorst, die von April bis Juli keine Beiträge einzieht, hat auch die Stadt Telgte beschlossen, für Mai und Juni erst einmal kein Geld für OGS und Über-Mittag-Betreuung zu verlangen und dies den Eltern in einem Schreiben vom 15. April mitgeteilt.

„Wir werden am Ende des Schuljahres eine Schlussabrechnung machen“, erläuterte Telgtes Schulamtsleiterin Tanja Schnur. „Dann werden wir schauen, was hat stattgefunden, und was nicht.“ Es mache im Moment einfach keinen Sinn, Geld einzuziehen, weil man nicht wisse, wann Schule stattfinde. Auf der anderen Seite gebe es mit der Notbetreuung immer ein Betreuungsangebot. Wie das am Ende abgerechnet werden soll, sei noch völlig offen. „Wir werden versuchen, eine einheitliche schlüssige Regelung zu finden“, so Tanja Schnur. Und diese müsse möglichst gerecht sein.

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