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Maßnahme nach rund 13 Monaten abgeschlossen

Endlich wieder freie Fahrt am Münstertor

Telgte

Nach 13 Monaten Sperrung kann der Verkehr am Münstertor endlich wieder rollen.

-agh-

Das Münstertor ist nach einer knapp 13-monatigen Bauzeit fertig und wieder für den Verkehr freigegeben. Foto: Andreas Große Hüttmann

Der eine oder andere Telgter – vor allem Bewohner der Vogelsiedlung – sprach zwischendurch bereits von einer „unendlichen Geschichte“. Doch die ist jetzt vorbei, am Münstertor haben Auto- und Radfahrer wieder freie Fahrt und Fußgänger wieder freien Weg.

Denn bis auf einige wenige Restarbeiten ist die Baumaßnahme nach Angaben der Stadt abgeschlossen. Fast genau 13 Monate dauerte das Projekt, denn während bereits die Umsetzung in vollem Gange war, entschloss sich der Abwasserbetrieb TEO aufgrund der Situation noch kurzfristig, zusätzlich auch den Kanal zu sanieren. Das, so die Verwaltung, habe die ursprünglich bis Mai geplante Maßnahme dann noch einmal verzögert, garantiere nun aber, dass sämtliche Leitungen erneuert seien.

Noch kleinere Restarbeiten

Die noch ausstehenden Restarbeiten betreffen zum einen Anpflanzungen und damit zusammenhängende Tätigkeiten, zudem kleinere Asphaltierungsmaßnahmen. An der Zuwegung des Drosselweges muss nach Angaben der Stadt noch ein kleinerer Streifen nachgearbeitet werden, ähnliche Arbeiten stehen am Übergang zur Münsterstraße an. Auch an der Einmündung in die August-Winkhaus-Straße soll noch ein passender Asphaltübergang geschaffen werden.

Noch in der Klärung mit dem Kreis Warendorf ist nach Angaben der Stadt, ob der auf der stadteinwärts linksseitig der Fahrbahn ausgewiesene Geh- und Radweg von Fahrradfahrern in beide Richtung befahren werden kann und soll. Mit einer Entscheidung des Kreises sei in der nächsten Zeit zu rechnen.

Vorgesorgt hat die Stadt nach eigenen Angaben auch, indem sie ein Leerrohr hat verlegen lassen, dass ein großflächiges Aufreißen der Straße beispielsweise für den weiteren Telekommunikationsausbau nicht mehr notwendig machen soll.

Die Anbieter seien zwar alle im Vorfeld der Gesamtmaßnahme angeschrieben worden, hätten aber keine Notwendigkeit gesehen, zusätzliche Leitungen zu verlegen. Daher sei bei der Verwaltung die Idee mit dem Leerrohr entstanden.

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