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Veränderungen bei der Alltagsmenschen-Ausstellung

Engpässe ein wenig entzerrt

Telgte

An manchem Stellen wurde es bei der Alltagsmenschen-Ausstellung ein bisschen zu eng. Deshalb wurden einige Figuren nun umgestellt.

Andreas Große-Hüttmann

Unter anderem diese Alltagsmenschen an der Kirche, das Kunstwerk heißt „Geraffte Röcke“, wurde etwas versetzt, um den Engpass an der Brücke zu entzerren. Zudem wurde Paul wieder geschmückt. Neben ihm schwimmt nun eine Badeente. Foto: Andreas Große Hüttmann

Die Alltagsmenschen-Ausstellung begeistert die Besucher: Dieses Resümee zog Fachbereichsleiterin Tanja Schnur im Rat. Die Rückmeldungen auf die Freiluftschau seien bislang allesamt sehr gut.

Zugleich sagte die Verwaltungsmitarbeiterin, dass es in den ersten Tagen an der einen oder anderen Stelle angesichts der Besucherströme etwas eng geworden sei. Die Verwaltung habe das in Corona-Zeiten nicht nur beobachtet, sondern auch sofort reagiert und Maßnahmen überlegt.

Konkret nannte Schnur als solche Engpässe etwa die Brücke am Christoph-Bernsmeyer-Haus sowie das Gängsken am „Onkel Alex“ in der Innenstadt. Zudem sei es auch in der Nähe der Eisdiele an der Kapelle zeitweilig sehr drubbelig gewesen.

Diese Beobachtungen habe die Stadt zum Anlass genommen, leichte Veränderungen vorzunehmen und etwa die Figuren räumlich zu verschieben, um so die Gesamtsituation zu entzerren. In den online zur Verfügung stehenden Plänen seien diese Veränderungen bereits eingearbeitet worden.

Nachdem das sogenannte „Berliner Paar“ über Pfingsten Gesellschaft durch einen „Berliner Bären“ bekommen hatte, WN berichteten, hat die Verwaltung umgehend reagiert und den Bären wieder entfernt. „Wir freuen uns über die kreative Idee, doch im Sinne der Künstlerin möchten wir gerne das Originalarrangement mit den Alltagsmenschen erhalten“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Der oder die unbekannte Künstler/in ist allerdings eingeladen, sich bei Tourismus + Kultur unter  69 01 00 zu melden, um das Kunstwerk wieder abzuholen. „Wir sind uns sicher, dass der Bär auch an anderer (privater) Stelle eine gute Figur macht“, schreibt die Verwaltung augenzwinkernd in einer Mitteilung.

Auch der Schwimmreifenmann Paul hat Gesellschaft bekommen. Nachdem er vor einigen Tagen von einem Unbekannte mit einer Maske ausgestattet worden war, wurde diese wieder entfernt. Dafür schwimmt aber in direkter Nähe zu der Betonfigur eine Badeente im Wasser.

Bereits in den vergangenen Jahren wurde der Schwimmreifenmann immer wieder verschönert. Passend zum ersten Schultag der Telgter Kinder hatte er etwa eine Schultüte im Arm oder einen Schulranzen auf. Zudem wurde er, als es kälter wurde, mit einer Mütze und einem Schal geschützt.

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