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Inhabern von Gaststätten und Hotels geht Unsicherheit an die Nieren

„Es gibt einfach keine Perspektive“

Telgte

Wann dürfen die Gaststätte und Hotels wieder öffnen. Anfang März? Oder erst Ostern? „Man fühlt sich verloren“, sagt Barbara Brandes, Geschäftsführerin des "Wilden Mannes“. Die Novemberhilfen fließen kaum, von den versprochenen 75 Prozent Umsatzausgleich für den Dezember ganz zu schweigen. „Man will nicht aufgeben, hat Hoffnung, dass es weitergeht“, sagt Michael Brandes

Bettina Laerbusch

Familienschicksale hängen von den Entscheidungen der Bundes- und Landespolitiker ab: Foto: Bettina Laerbusch

Ulrike Schütte hat erst 2019 die Verantwortung als Inhaberin der Waldhütte übernommen und sagt ganz klar: „Wenn ich die Familie nicht im Hintergrund hätte und auch noch Pacht bezahlen müsste, dann wäre schon Schicht im Schacht gewesen – dann wäre es vorbei.“ Eine Anzahlung von 10 000 Euro aus den Novemberhilfen hat sie bekommen. 75 Prozent des Umsatzes ständen ihr aber zu. Das haben die verantwortlichen Politiker im Bund und in den Länder 2020 beschlossen. Allein 30 Hotelzimmer hat die „Waldhütte“, zwischen Telgte und Ostbevern idyllisch gelegen. Keine Weihnachtsfeiern, keine Firmentreffen, keine Geburtstage, keine Jubiläen, keine Tagungen – 10 000 Euro sind da ein winziger Tropfen auf einen glühenden Stein.

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