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Lesermeinungen zum Thema Marktplatz

Fast uneingeschränkte Zustimmung für Sperrung

Telgte

Fast ausnahmslos plädieren die WN-Leser, die dem Aufruf der Redaktion gefolgt sind, sich zur angedachten Marktplatz-Sperrung zu äußern, für ein entsprechendes Vorgehen.

Fast ausnahmslos plädieren die WN-Leser, die dem Aufruf der Redaktion gefolgt sind, sich zur angedachten Marktplatz-Sperrung zu äußern, für ein entsprechendes Vorgehen. Foto: Andreas Große Hüttmann

Der Bürgerantrag von Klemens Richters, der wie berichtet fordert, den Marktplatz für den Autoverkehr zu sperren, bewegt weiter die Telgter. Zahlreiche neue Mails und Anrufe gingen in den vergangenen Tagen bei der Redaktion ein. Fast ausnahmslos stimmen diese Personen der Idee zu. In der heutigen Ausgabe gibt die Redaktion einige weitere Lesermeinungen wieder, zusätzliche folgen zu Beginn der kommenden Woche. Der entsprechende Fachausschuss beschäftigt sich am Dienstag (17 Uhr) mit dem Thema.

„Ich plädiere für den Vorschlag. Die gute Stube Telgtes könnte durch die Sperrung des Marktplatzes und die Teilsperrung der Bahnhofstraße an Qualität gewinnen. Der Lieferverkehr müsste natürlich – vielleicht nur in den Morgenstunden – möglich sein, schreibt Friedhelm Meilinger.

„Eigentlich eine wunderbare Idee. Zumal gerade Touristen die Straße nicht als solche erkennen und durch die zumeist sowieso zu schnell fahrenden Pkw gefährdet werden. Wenn man sich häufiger auf dem Marktplatz aufhält, kennt man diese Schreckmomente. Aber was hat man von einer Sperrung? Schon jetzt ist man ja überfordert, den Fußgängern vorbehaltene Teile von Steinstraße und Emsstraße effektiv von Kraftverkehr frei zu halten“, gibt Holger Rüschenschulte zu bedenken.

„Ich bin auf jeden Fall für eine Sperrung des Marktplatzes für Autos. Ich sitze oft in der Kaffeebar und empfinde den Autoverkehr als sehr störend und überflüssig. Ich selbst bin Bewohnerin der Altstadt und fahre mit dem Auto immer den Umweg über das Münstertor“, schreibt Marita Janning.

„Ich würde es sehr begrüßen, wenn der Marktplatz autofrei würde. Der Marktplatz und die Innenstadt würden sehr aufgewertet. Nach meinen Beobachtungen fahren sowieso überwiegend nur Fahrer über den Marktplatz, die sich und ihr Fahrzeug präsentieren wollen. Auf diese „Belästigungen“ können Besucher, die ein Getränk oder Essen genießen wollen, gern verzichten“, schreibt Rolf Dietrich Gottschalk.

„Ich schließe mich der Forderung an. Interessant wäre vielleicht noch, wie viele Pkw mit einem Rollstuhl-Aufkleber den Marktplatz befahren, um herauszufinden, ob dieser Gruppe ein erleichterter Zugang erhalten bleiben sollte? Dies ist meine spontane Meinung. Grundsätzlich sollte man bei der Entscheidungsfindung sämtliche Argumente ohne Zeitdruck sachlich gegeneinander abwägen, gibt Arno Richter zu bedenken.

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