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Elterninitiative mit Telgter Wurzeln bei Schulministerin Gebauer

Forderung nach einer verlässlichen Perspektive

Telgte

Unterschriften verbunden mit der Forderung nach verbindlichem Präsenzunterricht haben Mitglieder einer überparteilichen Elterninitiative NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer übergeben.

agh/pd

Astrid Kafsack (l.), Dr. Cristina Tinkl (Telgte, 2.v.l.) und Margrit Schnackenberg (Münster) trafen sich zum Gespräch mit Schulministerin Yvonne Gebauer (r.), um die Forderungen von 1500 Unterzeichnerinnen nach verlässlichem Präsenzunterricht zu unterstreichen. Foto: privat

1500 Unterschriften hatten Dr. Cristina Tinkl aus Telgte und ihre Mitstreiterinnen im Gepäck, als die Vertreterinnen der überparteilichen Elterninitiative „www.kinderbrauchenschule.de“ die nordrhein-westfälische Schulministerin Yvonne Gebauer trafen. Bei diesem Termin unterstrichen sie ihre Forderung für einen sicheren Präsenzunterricht in Pandemiezeiten.

„Der Zeitpunkt hätte kaum passender sein können, nachdem kurz vor Ferienende überraschend die Rückkehr zum vollständigen Distanzunterricht für die erste Woche nach den Osterferien angekündigt wurde“, schreibt die Initiative.

„Wir haben bei diesem Termin deutlich gemacht, dass uns das Verständnis für diesen Schritt fehlt. Der Wechselunterricht vor Ostern war bereits eine Notlösung, mit der alle Vorgaben für einen sicheren Unterricht eingehalten wurden. Die Infektions- und Datenlage ist keine andere als vor den Osterferien“, betont Tinkl.

Die Gruppe fordert eine verlässliche Perspektive für die sichere Rückkehr zum regulären Unterricht. Zumindest Wechselunterricht sei das Minimum. Bereits im Sommer hat die Gruppe um die Telgterinnen Dr. Cristina Tinkl und Katja Müller, die ebenfalls zu den Initiatorinnen gehört, Schulministerin Gebauer ein Paket mit 6500 Unterschriften überreicht.

„Die letzten Monate haben gezeigt, dass nicht allein die Bildung unserer Kinder auf dem Spiel steht. Schule bietet einen unersetzlichen Raum für den Kontakt und Austausch mit Gleichaltrigen. Zahlreiche Kinder haben daher in den letzten Monaten erhebliche Verletzungen an ihrer Gesundheit und ihrer sozialen und psychischen Entwicklung erlitten. Hierbei sind Kinder aller Schichten und aller Altersgruppen betroffen. Hinsichtlich der Chancengleichheit erleiden zudem besonders diejenigen Kinder uneinholbare Nachteile, die aus sogenannten prekären Verhältnissen stammen“, so die Initiatoren.

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