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Sekundarschule

Gefördert, gefordert, geleitet: Abschied von Gründungsrektorin Inge de Lange

Telgte

Ihre wertschätzende und klare Haltung gegenüber Schülern und Eltern sowie ihr Einsatz für die Bildungschancen aller Schüler und damit für Bildungsgerechtigkeit, das hat das Wirken von Inge de Lange als Gründungsrektorin der Sekundarschule an der Marienlinde ausgemacht. Anlässlich ihrer Verabschiedung fanden zahlreiche ihrer Wegbegleiter einfühlsame und lobende Worte für Inge de Lange.

Von Oliver Baumjohann

Dezernent Ulrich Vornholt und die stellvertretende Leiterin der Sekundarschule, Gertrud Gräfin von Plettenberg (r.), dankten Inge de Lange und fanden einfühlsame Worte im Rahmen ihrer Verabschiedung. Foto: Oliver Baumjohann

„Es ist gut, dass sie hier waren. Und dann muss es auch weh tun, wenn sie gehen“, dankte Bürgermeister Wolfgang Pieper Inge de Lange. Die Gründungsrektorin der Sekundarschule an der Marienlinde wurde am Mittwoch in einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.

„Sie sind nicht nur Pädagogin durch und durch, nicht nur Schulleiterin, sondern auch eine Person, die verinnerlicht hat, dass Schule mit Menschen umgeht, die mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen kommen“, würdigte Pieper die Verdienste der scheidenden Schulleiterin und stellte heraus, dass die Sekundarschule an der Marienlinde den inklusiven Gedanken von Anfang an innegehabt habe.

Das unterstrich auch die stellvertretende Schulleiterin Gertrud Gräfin von Plettenberg und erinnerte an Inge de Langes wertschätzende und klare Haltung gegenüber Schülern und Eltern sowie den Einsatz für die Bildungschancen aller Schüler und damit für Bildungsgerechtigkeit.

„Abflug der First-Lady“

Analog zum Motto „First class macht den Abflug“ der ersten Sekundarschul-Entlassklasse stellte von Plettenberg die Verabschiedungsfeier unter das Motto „First Lady macht den Abflug“ und dankte: „Du hast uns zielstrebig gefördert, gefordert und geleitet.“ Von Seiten der Bezirksregierung dankte Dezernent Ulrich Vornholt: „Es ist eine sehr große Aufgabe, eine Sekundarschule an den Start zu bringen und in den folgenden Jahren zu entwickeln.“ Für den Ruhestand wünschte er Inge de Lange alles Gute. „Sei sicher: Es gibt ein Leben nach der Schule.“

„Es fällt schwer, euch zurückzulassen“, dankte Inge de Lange dem Kollegium für die gemeinsame Zeit, die Verabschiedungsfeier und die Geschenke. Neben einem Gutschein für Reitstunden darf sich die scheidende Schulleiterin auf ein „Meet&Greet“ mit den Eulen und Greifvögeln im Vogelpark Walsrode freuen. Aber erstmal wolle sie ausschlafen und zu Hause bleiben. „Ich werde die erste Zeit bestimmt genießen und dann mal schauen, was kommt.“ Ideen dafür hat sie schon: Mehr Zeit für das Privatleben und aufgeschobene Projekte, mehr Sport oder Reisen und Freunde treffen beispielsweise. Zuvor schon hatte Inge de Lange auf ihre fast acht Jahre an der Sekundarschule zurückgeblickt. Mit acht Kollegen sei man gestartet, heute seien es über 70. „Der Aufbau einer Schule ist eine anspruchsvolle und diffizile Aufgabe“, dankte de Lange allen Wegbegleitern, Kollegen, Schülern und Eltern. Gerade das letzte Jahr sei nicht einfach gewesen. „Wir haben einen guten Weg durch die Pandemie gefunden.“ Inge de Lange ist überzeugt: „Ich kann beruhigt gehen. Ihr macht das schon. Der neue Schulleiter wird stolz auf euch sein.“

Ebenfalls verabschiedet wurden (v.l.): Christine Danckwerts, Irene Stritzke-Bauer und Elisabeth Schlegel. Foto: Oliver Baumjohann

Ebenfalls verabschiedet wurden am Mittwoch Elisabeth Schlegel, Irene Stritzke-Bauer und Christine Danckwerts. „Danke für euren Einsatz beim Aufbau der Sekundarschule und den Einsatz an unseren digitalen Tafeln“, stellte Inge de Lange den scheidenden Kolleginnen ein gutes Zeugnis aus.

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