1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Telgte
  6. >
  7. Gegenpol zum Trubel

  8. >

Angebote parallel zum Weihnachtsmarkt in der Clemenskirche

Gegenpol zum Trubel

Telgte

Wer dem Trubel auf dem Weihnachtsmarkt „entfliehen“ wollte, der war am Wochenende in der Clemenskirche richtig: Denn dort war ein vielfältiges Programm vorbereitet – von besonders gestalteten Gottesdiensten über meditative Impulse bis zu entsprechender Musik.

Von Andreas Große Hüttmann

Dreiklang-Markt Verschiedene meditative Angebote gab es während des Weihnachtsmarktes in der Kirche. Foto: Große Hüttmann

Wer dem Trubel auf dem Weihnachtsmarkt „entfliehen“ wollte, der war am Wochenende in der Clemenskirche richtig: Denn dort war ein vielfältiges Programm vorbereitet – von besonders gestalteten Gottesdiensten über meditative Impulse bis zu entsprechender Musik.

Vielfältiges Programm

Richtig voll war das Gotteshaus bereits am Freitagabend beim Orgelkonzert von Peter Mack. Seit fast drei Jahrzehnten ist er Lehrer am Gymnasium in Mauritz und zudem seit vielen Jahren als Lehrbeauftragter für das Fach Musik an der Uni Münster tätig.

Dreiklang-Markt Verschiedene meditative Angebote gab es während des Weihnachtsmarktes in der Kirche. Foto: Große Hüttmann

Dass er der Orgel auch eher ungewöhnliche Töne und Melodien entlocken kann, stellte er zu Beginn unter Beweis. Denn zum Auftakt spielte er den Queen-Klassiker „The show must go on“ in einer von ihm für die Königin der Instrumente arrangierten Version. Von Schostakowitsch über Orgel-Werke von Bach und Händel bis zu der „Christmas Toccata“ von Grimoaldo Macchia war anschließend ein breites Spektrum der Orgelmusik zu hören. Das Publikum, die Kirchengemeinde sprach von mehr als 300 Besuchern, war begeistert.

Am Ausgang wurde um eine Spende für den Freundeskreis Guatemala gebeten, den das Gymnasium in Mauritz unterstützt.

Spenden für Freundeskreis Guatemala

Das Orgelkonzert war aber nur ein Aspekt des meditativ-besinnlich gestalteten Angebotes in der Clemenskirche. Vor allem am Sonntag machten viele Weihnachtsmarktbesucher einen Abstecher in das Gotteshaus. Ein Beispiel dafür war Helene Heidbrink aus Münster, die eher zufällig nach einem Besuch in der Kapelle in die Kirche gegangen war. „Das war nach dem Trubel zwischen den Ständen auf dem Marktplatz ein schöner Ausklang“, befand sie.

Die Pastoralreferenten Richard Schu-Schätter und Petra-Maria Lemmen hatten dort für entsprechende Angebote gesorgt. Besonders gut angenommen wurde ein Labyrinth im Chorraum der Kirche. Jeder konnte seinen Weg suchen.

Beim Orgelkonzert in der gut besetzten Clemenskirche präsentierte Peter Mack den Zuhörern ein breites Spektrum. Foto: agh

Startseite