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Visite im Frauenhaus

„Gewalt geht uns alle an“

Telgte

Der CDU-Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier kam zu einem Gedankenaustausch mit den Frauenhausmitarbeiterinnen Jutta Brömmel und Katja Hermsen zusammen.

Der Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier kam mit den Mitarbeiterinnen Jutta Brömmel und Katja Hermsen (r.) ins Gespräch. Foto:

Zu einem Austausch über die Situation des Frauenhauses in Telgte traf sich der CDU-Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier mit den dortigen Mitarbeiterinnen Jutta Brömmel und Katja Hermsen.

Das Frauenhaus in Telgte bietet seit 1980 Schutz, Unterkunft und Unterstützung für insgesamt 16 Frauen und Kinder. Dabei ist ein Frauenhaus viel mehr als nur ein „Dach über dem Kopf“ – Beratung und Begleitung bei sozialen, rechtlichen und praktischen Belangen sowie Hilfe beim Aufbau einer neuen Existenz spielen für Jutta Brömmel und ihr Team eine große Rolle. Zum Team des Frauenhauses gehören insgesamt fünf erfahrene Mitarbeiterinnen, die sich für die Anliegen der Frauen und der Kinder engagieren.

„Gewalt geht uns alle an, und angstfrei leben können nicht alle Frauen und ihre Kinder bei uns im Kreis Warendorf“, nahm der Landespolitiker als Essenz aus seinem Besuch mit. „Auch für die Landesregierung ist die Arbeit, die in den Frauenhäusern geleistet wird, sehr wichtig. So wurden in den letzten Haushaltsjahren die Finanzmittel stetig erhöht. Gerade für die weitere Zukunft ist eine solide und tragfähige Finanzierung sicherzustellen.“

Die Finanzierung der Frauenhäuser setzt sich aus Landesmitteln, kommunalen Zuschüssen, Eigenmitteln der Träger sowie aus Einzelfinanzierungen im Rahmen von Sozialleistungen zusammen. Da die Anforderungen an die Frauenhäuser stetig gewachsen sind und auch die Anzahl der Plätze begrenzt sind, wird derzeit an einem Neubau des Frauenhauses geplant. Dabei hofft man auf Unterstützung aus dem Bundesförderprogramm „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“.

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