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Reit- und Fahrverein Gustav Rau modernisiert Trainingsanlagen

Glänzendes Zwischenergebnis

Westbevern

Über drei Reithallen und zwei Allwetteraußenplätze verfügt das Reitsportzentrum in Vadrup bald. Die Arbeiten sind in vollem Gang.

Von Bernhard Niemann

Nach den Baggerarbeiten, dem Installieren der Beregnungsanlage und dem Aufbringen von rund 1000 Tonnen „Kirchhellener Reitsand“ glänzt die Außenanlage mit Dressur- und Springplatz am Reitsportzentrum des RFV Gustav Rau Westbevern. Foto: Bernhard Niemann

„Es geht gut voran“, freut sich der zweite Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Gustav Rau Westbevern Robert Alfers, der zusammen mit Hermann-Josef Schulze Hobbeling für den Verein den Bau der neuen Bewegungshalle für den Freizeit-Pferdesport und die Außenanlagen vor Ort betreut. Mit diesen Maßnahmen wird das Reitsportzentrum in Vadrup auf drei Reithallen und zwei Allwetteraußenplätze erweitert. Damit verbessern sich die Voraussetzungen für die Mitglieder – darunter viele Kinder und Jugendliche, ihrer Sportart nachzugehen.

In den vergangenen drei Wochen wurden insbesondere umfangreiche Erdarbeiten verbunden mit dem Einbau der Beregnungsanlage durchgeführt. Dass die funktioniert, hat der Test der rund 15 Düsen ergeben.

Um die Leitungen zu verlegen, musste viel Erde ausgehoben und wieder zurück in diesen Bereich gebracht werden. Dann wurden sieben bis acht Zentimeter Erdboden abgetragen, um Raum für eine rund zehn Zentimeter dicke Schicht „Kirchhellener Reitsand“ zu schaffen. 40 Züge mit insgesamt 1000 Tonnen speziellem Reitsand (für Außenanlagen und Hallenboden) wurden auf der Fläche von 80 mal 70 Meter verteilt, die den Dressur- und Springplatz der Außenanlage des Reitsportzentrum umfasst. Das ist auch der Grund, warum der Außenbereich nun hell glänzt. Im vorderen Eck zur Straße hin wird auf dem Springplatz noch eine Wasserzisterne eingebaut.

Fertigstellung im Herbst

Mit Einschränkung können die Aktiven draußen wieder trainieren. Abgeschlossen sind weitgehend die Pflasterarbeiten vor der neuen Bewegungshalle. „In dieser werden in den kommenden Wochen noch Beleuchtung, Beregnungsanlage und der Sandboden eingebracht“, berichtet Robert Alfers. Dabei steckt der Verein auch einiges an Eigenleistung in das Projekt. Auch ein teilweise neuer Holzzaun wurde bereits gesetzt.

Bis zum Herbst sollen die neue Bewegungshalle von 40 mal 20 Metern, die sich an die vorhandene Logierhalle anschließt, und der Außenplatz fertig sein. Nach dem derzeitigen Stand der Arbeiten sollte sich das verwirklichen lassen. Beides würde der Verein gerne mit dem mit traditionellen Jugend-Hallenreitturnier verbinden, dessen geplante Veranstaltung mit Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitsprüfungen am 27. und 28. März coronabedingt in den Herbst verschoben worden war.

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