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Jugendliche äußern Angebotswünsche

Graffiti steht ganz oben auf der Liste

Westbevern

Was wollen die Jugendlichen vor Ort, was fehlt ihnen? Um das herauszufinden, organisierten das Kinder- und Jugendzentrum Telgte und die „Mobile Jugendarbeit“ nun zwei Aktionstage, deren Ergebnisse nun vorliegen.

-ni-

Das Angebot Graffiti steht bei den Jugendlichen hoch im Kurs. An dem Werk auf dem Foto haben sich neben Graffiti-Fachmann „Alex“ auch die Jugendlichen beteiligt . Foto: Kinder- und Jugendzentrum Telgte

Einen Aktionsschwerpunkt auf die Kinder- und Jugendarbeit in Westbevern wollen das Kinder- und Jugendzentrum Telgte und die „Mobile Jugendarbeit“ in diesem Jahr legen. In Abstimmung mit dem Westbeverner Krink gab es dazu jetzt zwei Veranstaltungen. Nachdem nun auch der zweite Aktionstag unter dem Titel „Ich bin Westbevern – Deine Meinung ist wichtig“ in Westbevern-Dorf auf eine gute Resonanz stieß und Trendspiele für eine schöne Abwechslung sorgten, wird das Team des Kinder- und Jugendzentrums die Fragebögen auswerten und die nächsten Schritte besprechen und planen.

„An dieser Stelle kann ich schon einmal mitteilen, dass wir des Projekt unter dem Titel ‚Fahrtwind – Fördersäule: Demokratie und Partizipation fördern‘ beim LWL bewilligt bekommen haben“, sagte Jens Micke vom Jugendzentrum. „Hierbei werden und wollen wir mit den Jugendlichen gemeinsam ein etwas größeres Projekt planen, organisieren und umsetzen.“

Nachbetrachtung

In der Nachbetrachtung konnten Jens Micke und die weiteren Mitglieder vom Jugendwerk an beiden Tagen feststellen, dass das Angebot Graffiti bei den Jugendlichen besonders hoch im Kurs steht. Also ist es vorgesehen, im Herbst einen solchen Workshop anzubieten. Zudem hat Micke in Gesprächen festgestellt, dass den Jugendlichen in Vadrup ein zweiter Basketballkorb fehlt und gewünscht ist – dies wäre beispielsweise ein weiteres umzusetzendes Projekt.

Bei der Realisierung dieser und weiterer Anregungen will man die Jugendlichen mit ins Boot holen. Dabei sollen die Jugendlichen die notwendigen Handlungsschritte lernen – von der Idee über Antragsstellung bis hin zur Vorstellung des Projekts in den dafür zuständigen politischen Gremien.

Im Zuge des Projektes ist auch eine Jugendkonferenz geplant. Gleichzeitig wird überlegt, welche Bedarfe die Jugendlichen haben und ob ein kontinuierliches Angebot umzusetzen ist. Es bliebt weiterhin spannend, die ersten wichtigen Schritte zu einer Basis sind gemacht. Günter Dange, zweiter Vorsitzender des Westbeverner Krinks, hat den Stein zu einer Erweiterung der Jugendarbeit der Zwölf- bis 17-Jährigen mit ins Rollen gebracht. Er ist auch erfreut über das Interesse und die Resonanz, die in den Treffen deutlich wurden.

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