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Nikolausaktion der Heidker-Schützen

Heiliger Mann bringt Leckeres

Telgte

Der Nikolaus und sein Knecht Ruprecht hatten bei der Nikolausaktion der Heidker-Schützen einige Leckereien im Gepäck.

wn

Der Nikolaus und sein Knecht Ruprecht übergaben 100 Heidker-Kindern Tüten mit süßen Leckereien. Foto: privat

Mit Mitra, Bischofsstab und Chormantel bekleidet hat der Nikolaus am vergangenen Sonntag die Heidker-Kinder besucht. Selbstverständlich hatten der Nikolaus und sein Knecht Ruprecht einige Leckereien dabei, die in einer Tüte verpackt an die Kinder überreicht wurden – natürlich einhergehend mit einer Nachfrage zum Benehmen im vergangenen Jahr. Der Heidker-Nikolaus wusste alles bereits im Voraus, da er sich dazu bei den Eltern informiert hatte.

All dem ging schon eine langfristige Planung voraus. „Es war bereits im September absehbar, dass eine größere Feier mit 250 bis 300 Personen zu Nikolaus nicht stattfinden würde“, wird Alfons Rüter in einer Pressemitteilung der Heidker-Schützen zitiert. Dies sei die Größenordnung gewesen, in der in den vergangenen Jahren die Heidker-Nikolausfeier stattgefunden hätte.

Nach der Rücksprache mit dem Ordnungsamt der Stadt Telgte und der schnellen wie unkomplizierten Freigabe habe ein Team den Einsatz des Nikolaus geplant. „Unter Einhaltung der AHA-Regeln sind Nikolaus und Knecht Ruprecht mit süßen Leckereien und wohlgemeinten Worten in 48 Haushalten mit insgesamt 100 Kindern gewesen“, heißt es aus dem Vorstand. Dabei wurden Kinder bis zwölf Jahren besucht. „Der Nikolaus musste auf drei verschiedene Insignien-Kombinationen und Knechte zurückgreifen – denn den Nikolaus gibt es ja in Wirklichkeit nur einmal“, lässt das Planungsteam einen Blick hinter die Kulissen zu.

„Dem Planungsteam mit Björn von der Wroge, Ramon Falldorf, Stefan Rumphorst sowie Reinhard, Detlef und Michael Rüter gilt der besondere Dank“, so der stellvertretende Vorsitzende Michael Altefrohne. Der Vorstand habe eine sehr positive Resonanz auf die Nikolaus-Aktion erhalten. Einige Kinder hätten für den Heiligen Mann und seinen Knecht sogar etwas vorbereitet und das Geschenk oder Gedicht an der Haustür überreicht.

Trotz der positiven Resonanz hoffen die Schützen, im nächsten Jahr wieder bei einer gemeinsamen Feier den Nikolaus zu empfangen dürfen, wie Altefrohne unterstreicht: „Wir sind halt ‚stur un trü‘ dem Brauchtum verpflichtet, und Gemeinschaft gehört dazu.“

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