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Wanderfreunde unterwegs

Hexenbuchen in der Hohen Mark

Telgte

Ideales Wanderwetter hat die Wanderfreunde des TV Friesen Telgte auf ihrer Tour durch die Hohe Mark begleitet. Dabei haben sie auch allerlei Wissenswertes erfahren.

wn

Die Wanderfreunde des TV Friesen Telgte haben auf ihrer Wanderung durch die Hohe Mark unter anderem die Hexenbuchen aus nächster Nähe betrachtet. Foto: TV Friesen

Die Wanderfreunde des TV Friesen haben jetzt eine abwechslungsreiche Tour durch das südliche Münsterland unternommen. Alfons Leifhelm und Erich Riediger, die diese Tour vorgewandert waren, führten die Gruppe ab dem Ferienpark Ketteler Hof in Lavesum bei Haltern am See zunächst auf sandigen Wegen durch die Wälder bis zur westlich gelegenen ersten kleinen Rast am Naturwildpark Granat, schreiben die Wanderfreunde in ihrem Bericht.

Auf einem schnurgeraden Weg am Waldrand ging es zur Hülsterholter Wacholderheide, eine kleine, unter Schutz stehende Heidelandschaft, die vergleichbar mit der Heidefläche in den Klatenbergen ist. Auf Wegen, teils mit aussichtsreicher Feldflur am Westrand der Hohen Mark, ging es ab einem Wanderparkplatz in Specking in östlicher Richtung bis zur Wegespinne Halterner Heck, wo die Mittagsrast eingelegt wurde.

In der Pause berichtete Alfons Leifhelm einiges über den Naturpark Hohe Mark, der 1963 gegründet wurde und mit 1978 Quadratkilometer Fläche zu den größten Naturparks in NRW zählt. Nach der Rast führte der Weg die Telgter auf schönen Waldwegen zum Weißen Kreuz und auf dem Prozessionsweg zu den Hexenbuchen.

Ungewöhnliche Formen

An dem alleeartigen Weg, der zum höchsten Punkt der Hohen Mark, dem Waldbeerenberg (146 Meter), führt, sind auf der linken Seite auf einem niedrigen Wall alte Buchen mit ungewöhnlichen Wuchsformen zu bewundern. Die uralten Buchen stehen unter Naturschutz und weisen ungewöhnliche Formen auf. Viele sind Zwiesel, andere Drillinge und sogar Fünflinge, die meisten sind krüppelwüchsig. Man nennt diese Buchen auch Süntelbuchen, die früher außerdem als Hexenholz und Teufelsbuche bezeichnet wurden.

Vom Waldbeerenberg am Funkturm vorbei ging es abwärts bis zurück zum Ausgangspunkt. Die Runde über 15 Kilometer hat bei allen Wanderfreunden Eindruck hinterlassen, besonders begünstigt durch den herrlichen Spätsommertag.

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