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Peet und Ulrich Trimpe engagieren sich im Arbeitskreis Kenia

Hilfe für Kinder im fernen Kunya

Westbevern

Kunya – ein Fischerdorf am Viktoria See in Kenia gelegen – ist weit entfernt. Doch Peet umd Ulrih Trimpe aus Westbevern haben eine besondere Beziehung zu diesem Ort. Sie unterstützen dort bedürftige Kinder. Und sie suchen weitere Unterstützer.

Von Bernhard Niemannund

Foto: Bernhard Niemann

Wenn man einen Blick in das geräumige Obergeschoss bei Peet und Ulrich Trimpe wirft, dann fallen einem gleich viele von Hand angefertigte Sachen ins Auge. Schals, Halssocken, Kuscheltiere aber auch bemalte Gegenstände aus festem Material wie Schalen oder Engel. In mühevoller Kleinarbeit und mit Freude angefertigt, erfüllen sie einen besonderen Zweck. Sie dienen der Unterstützung der Kinder in Kunya – ein Fischerdorf am Viktoria See in Kenia gelegen.

Peet und Ulrich Trimpe gehören zum Aktivkreis Kenia. Sechs Personen sind für rund 50 Kinder im fernen Land aktiv, um ihnen Schulmaterialien und Schuluniformen, die Voraussetzung für den Schulbesuch sind, sowie eine gesunde Mahlzeit pro Tag zu ermöglichen. „Wir machen das gerne, und nutzen jede Möglichkeit, um uns neben unserer beruflichen Inanspruchnahme in der Freizeit der guten Sache zu widmen“, so die beiden.

Die im häuslichen Bereich angefertigten Sachen werden im privaten Kreis, auf dem Vadruper Weihnachtsmarktoder auf dem Vadruper Wochenmarkt zum Verkauf angeboten. „Das Geld geht eins zu eins zur Förderung der Kinder“, so Peet Trimpe. Das benötige Material zur Erstellung der schönen Sachen finanzieren sie selbst.

Vor Ort in Kunya kümmert sich die Kenianerin Eunice um die Versorgung der der Kinder mit Essen, achtet auf ihre Gesundheit und bereitet sie auf die Schule vor. Der Arbeitskreis Kenia hält regelmäßig Kontakt zu ihr. „Sie kennt sich in dem Ort gut aus, weiß um die Sorgen und Belange der Mädchen und Jungen, weiß wo Unterstützung nötig ist“, so Ulrich Trimpe. „Spenden sind jederzeit willkommen.“

Peet und Ulrich Trimpe wohnten früher in Münster gewohnt und gehörten , zum „Aktivkreis Kreuzviertel“, bevor sie nach Westbevern gezogen sind. Sie fühlen sich hier sehr wohl, loben die gute Nachbarschaft und auch die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger für das Projekt in Kenia.

Dürre und sintflutartige Regenfälle sorgen vor Ort in Kenia wiederholt für knappe Ernten, wodurch die örtlichen Lebensmittelpreise um das Hundertfache ansteigen. Eine Heuschreckenplage vernichtete jüngst alles Saatgut.

Neben aktiven Menschen, die dem Aktivkreis Kenia bei der Organisation von Benefiz-Veranstaltungen helfen, werden Paten für Kinder ,gesucht, um die Plätze an den weiterführenden Internatsschule zu finanzieren. Hierfür werden 390 Euro pro Jahr und Kind für Unterkunft, Schulgebühr, Ernährung und Lernmaterialien benötigt . Fünf Kinder wurden in jüngster Zeit noch auf diese Weise unterstützt.

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