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IHK-Regionalwettbewerb „Jugend forscht“: Telgter reichen Arbeiten ein

Hoffnungen auf das Bundesfinale

Telgte

133 Schülerinnen und Schüler aus dem Münsterland – darunter auch Teilnehmer des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums Telgte – nehmen mit insgesamt 70 Arbeiten am Finale des IHK-Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“. Sie alle eint ein Ziel: Das Bundesfinale, das vom 26. bis 29. Mai in Lübeck stattfinden soll.

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133 Schülerinnen und Schüler aus dem Münsterland – darunter auch Teilnehmer des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums Telgte – nehmen am Finale des IHK-Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“ teil. Foto: IHK

Trotz Corona: Der IHK-Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ läuft auch in diesem Jahr. Beim Finale am 17. und 18. Februar präsentieren 133 Schülerinnen und Schüler aus dem Münsterland – darunter auch Teilnehmer des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums Telgte – ihre insgesamt 70 Arbeiten. Dies geschieht allerdings wie im vergangenen Jahr online, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Bereits zum 36. Mal führt die IHK Nord Westfalen den Wettbewerb durch. Unterstützt wird sie dabei zum 20. Mal von BASF Coatings in Münster.

„Es ist toll, so einen starken Partner an der Seite zu haben, der mit der IHK an einem Strang zieht, damit junge Menschen ihre Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zeigen und festigen können“, bedankt sich IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer für die langjährige Unterstützung durch BASF Coatings.

„Kein Mint-Talent sollte unentdeckt bleiben“

Es sei für die regionale Wirtschaft von großer Bedeutung, möglichst viele Kinder und Jugendliche für die sogenannten Mint-Fächer zu interessieren „und ihnen unsere Wertschätzung für ihre Talente mit Hilfe des Wettbewerbs auch zu zeigen“, sagte Hüffer. „Kein Mint-Talent sollte unentdeckt bleiben“, betonte er.

„Seit 20 Jahren ist der Regionalwettbewerb eines unserer wichtigsten Förderprojekte in Münster und der Region“, erläutert BASF-Werkleiter Wolfram Schier. Kinder und Jugendliche an die Vielfalt und Faszination der Mint-Fächer heranzuführen und dafür zu begeistern, liege dem Unternehmen ganz besonders am Herzen.

Dass die Zahl der Arbeiten, die zum aktuellen IHK-Regionalwettbewerb angemeldet worden sind, gegenüber dem Vorjahr noch einmal gesunken ist, ist aus Sicht der Organisatoren „schade, aber nachvollziehbar“, resümierte Wettbewerbspate Dr. Eckhard Göske. Im Vorjahr waren 83 Projekte angemeldet, 2020 – kurz vor Ausbruch der Pandemie – waren es noch 97.

Eine Plattform trotz Corona

Für den Leiter der IHK-Industrieabteilung ist es jedoch wichtig, den Kindern und Jugendlichen, „die sich auch oder gerade in der Corona-Pandemie auf den Wettbewerb gefreut und vorbereitet haben, auf jeden Fall eine Plattform zu bieten“. Ein großer Dank gelte dabei besonders den Betreuungslehrerinnen und -lehrern, unterstrich Göske: „Erst der engagierte Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer hat die Durchführung des Regionalwettbewerbs unter diesen Pandemiebedingungen überhaupt ermöglicht.“

Pandemie bedeutet jedoch auch erneut: Statt in der Stadthalle Hiltrup, wo die Arbeiten normalerweise öffentlich gezeigt werden, präsentieren die Kinder und Jugendlichen ihre Arbeiten der jeweiligen Fachjury am 17. und 18. Februar online.

Anschließend steht fest, welche Kinder und Jugendlichen das Münsterland beim Landeswettbewerb vertreten. Die Erstplatzierten in den einzelnen Fachgebieten qualifizieren sich für den Wettbewerb auf Landesebene, der in der Altersgruppe „Jugend forscht“ (15 bis 21 Jahre) vom 4. bis zum 6. April bei der Bayer AG in Leverkusen stattfindet. Die Sieger hier wiederum kommen ins Bundesfinale, das vom 26. bis zum 29. Mai in Lübeck stattfinden soll.

Für die Altersgruppe „Schüler experimentieren“ (bis 14 Jahre) gibt es keinen Bundeswettbewerb. Für sie endet der Wettbewerb mit dem Landesfinale am 6. und 7. Mai bei der Westenergie AG in Essen.

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