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Veloroute

Hohe Förderung: Land bezuschusst Ausbau mit mehr als einer halben Million Euro

Telgte

Damit Fahrradfahrer zwischen Münster und Telgte alternative Routen zum Radweg an der Bundesstraße haben, dafür hat das Land gerade mehr als eine halbe Million Euro bereitgestellt.

Von A. Große Hüttmann

Damit Fahrradfahrer zwischen Münster und Telgte alternative Routen zum Radweg an der Bundesstraße haben, dafür hat das Land gerade mehr als eine halbe Million Euro bereitgestellt. Foto: Andreas Große Hüttmann

Zum zweiten Mal innerhalb eines Monats bekommt die Stadt Telgte für den Ausbau der Radweg-In­frastruktur zwischen Münster und der Emsstadt erhebliche Fördersummen.

Denn nachdem die Bezirksregierung Münster passend zu Nikolaus 268.100 Euro für den Geh- und Radweg von Pollerts-Kreuz in Richtung Pleistermühle bewilligt hatte (WN berichteten bereits), gibt es als Nach-Weihnachtsgeschenk vom Land noch einmal 531.400 Euro für den weiteren Ausbau der Veloroute(n) zwischen der Dom- und der Emsstadt.

Durch die Vervollständigung der Routen soll es zukünftig möglich sein, zügig und sicher auf eigenen Wegen abseits der Straßen zwischen Münster und Telgte per Fahrrad unterwegs sein zu können, so das Ziel. Die Idee der Planer ist nicht nur eine solche Veloroute durch die Galgheide und am Institut der Feuerwehr vorbei in Richtung Münster, sondern auch eine weitere durch die Wöste und Kasewinkel. Zudem soll ebenfalls eine schnellere Fahrradverbindung zwischen Westbevern und dem Oberzentrum geschaffen werden.

Bürgermeister Wolfgang Pieper freut sich über die hohe Zuwendung des Landes und sagt in diesem Zusammenhang: „Fahrradfahren ist nicht nur ein Mittel zur Fortbewegung – Fahrradfahren ist ein Lebensgefühl. Im Münsterland und ganz besonders in Telgte. Die Veloroute ist für uns ein riesiger Schritt, um die Fahrradinfrastruktur zu verbessern. Die Förderung von Bund und Land hilft uns dabei enorm.“

Seitens des Landes heißt es in einer Mitteilung: „Damit die Menschen in Nordrhein-Westfalen sicherer und komfortabler mit dem Fahrrad unterwegs sein können, treibt das Land den Ausbau der Radinfrastruktur voran. Die Städte Borken, Telgte und Haltern am See erhalten für einen besseren Radverkehr Förderbescheide über mehr als 2,9 Millionen Euro. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) stellt Finanzhilfen aus dem Sonderprogramm Stadt und Land bereit. Das Land Nordrhein-Westfalen gewährt ergänzende Landesmittel.“

Und weiter: „Radfahren erlebt in der Stadt und auf dem Land einen echten Boom. Dank E-Bikes und Pedelecs können auch längere Pendlerstrecken bequem mit dem Rad zurückgelegt werden. Das Land schafft daher bessere Bedingungen für Radlerinnen und Radler, um sicher, komfortabel und schnell unterwegs zu sein. Wir fördern seit 2017 mit 150 Millionen den Ausbau von Rad- und Fußwegen in Städten und Gemeinden. Wie zum Beispiel in den Städten Borken, Telgte und Haltern am See. Mit Unterstützung des Landes wird hier der Fuß- und Radverkehr sicherer gemacht, Geh- und Radwege ausgebaut, und ein Brückenbauwerk errichtet. So geht gute und nachhaltige Mobilität“, wird Ministerin Ina Brandes in einer Mitteilung zitiert.

Für welche Maßnahmen das Geld genau verwandt werden soll, darüber gab es seitens des Landes und der Stadt noch keine detaillierte Auskunft. Wahrscheinlich ist aber, dass das Geld in den gesamten Ausbau des Veloroutennetzes fließt, also letztlich allen angedachten Maßnahmen zugute kommt.

Wofür das Geld der Bezirksregierung, das Anfang des Monats bewilligt wurde, verwandt wird, das steht fest: Mit den Fördermitteln werden etwa 1000 Meter gemeinsamer Geh- und Radweg im westlichen Bereich der Stadt Telgte vom Pollerts-Kreuz in Richtung Pleistermühle ausgebaut.

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