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Maibaum an der Kraftfahrerkapelle aufgestellt

In Raestrup zählt die Gemeinschaft

Raestrup

Auch in Raestrup steht, wie an vielen anderen Orten, seit dem Wochenende der Maibaum wieder. Zum fünften Mal wurde der Baum dort in diesem Jahr aufgestellt.

-plk-

Diese Raestruper Frauen banden den Maibaumkranz und schmückten ihn mit bunten Bändern. Die Männer (im Hintergrund) mussten den Baum nur noch aufrichten. Foto: privat

Der mit einem Kranz und bunten Bändern geschmückte Maibaum, der neben der Kraftfahrerkapelle St. Christophorus seit Samstagnachmittag steht, hat in diesem Jahr für den Verein Raestruper Gemeindehaus Symbolcharakter. Er steht für den Frühlingsanfang und den Neubeginn nach Corona.

Das Ziel rückt näher

Beim Maibaumfest der Gemeinde im Ortsteil Raestrup herrschte am Samstag eitel Sonnenschein: „Endlich wieder Gemeinschaft“, strahlte der stellvertretende Vorsitzender Michel Niebrügge. Die Raestruper kommen ihrem Ziel „Gemeindehaus“ immer etwas näher: „215 000 Euro hat die Stadt Telgte uns bewilligt. Dennoch: Es fehlt noch viel Geld. Die Kostensteigerungen stellen uns vor neue Herausforderungen. Doch wir werden stark genug sein, Lösungen zu finden, dass das Gemeindehaus realisiert wird“, zeigt sich Michael Niebrügge mit seinem Team kämpferisch. Die Gemeinschaft genoss das zurückgekehrte Miteinander nach dreijähriger Pause. Viele Raestruper Frauen – Michael Niebrügge nannte sie liebevoll „unsere Maibaummädels“ – hatten den Maibaum-Kranz mit Stroh gebunden und mit bunten Bändern geschmückt. Mit den vereinten Kräften der Männer wurde der Baum fest im Boden verankert.

Aufschrift am Raestruper Maibaum

Ein kleines Schild am „Maibaum“ läßt spüren, mit welcher Leidenschaft die Raestruper ihr Ziel anstreben: „Die Raestruper Gemeinschaft, die Tradition in Ehren hält, hat mich mit vereinten Kräften geschmückt und aufgestellt. Nun betrachte mich genau und denke stets daran, dass einer ganz alleine nicht viel erreichen kann.“ Zum fünften Mal wurde der Maibaum neben der Kraftfahrerkapelle St. Christophorus aufgestellt. Mit über 100 Teilnehmern war dieses Familienfest sehr gut besucht. Michael Niebrügge bat weiter um Unterstützung und bat alle, nicht nachzulassen. Die Einnahmen aus Getränke und Verzehr kommt dem Verein für Völkerverständigung Telgte „Zib – Zusammen ist besser“ zugute. Das Geld ist für die in Telgte lebenden Ukraineflüchtlinge bestimmt. Mit einem gemütlichen Beisammensein und vielen Gesprächen und Plänen wurde in den Mai hineingefeiert.

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