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Hygieneschutzwände

Individuelle Lösungen „made in Telgte“

Telgte

Das Telgter Unternehmen Haltiner hat in der Corona-Krise umgestellt und bietet ab sofort individuelle Hygieneschutzlösungen an.

Andreas Große-Hüttmann

Udo Haltiner und seiner Tochter Katja Möwes (r.) haben in Abstimmung mit Sibylle Böttcher ein Gesamtkonzept für den Laden erstellt, um den Schutz der Kunden und Mitarbeiter in Corona-Zeiten zu garantieren. Dazu gehören Hygieneschutzwände genauso wie ein gekennzeichneter Rundgang. Foto: Andreas Große Hüttmann

Eigentlich ist das Unternehmen von Udo Haltiner vor allem im Messebau und Veranstaltungsbereich aktiv. Etwa die Verleihung des Westfälischen Friedenspreises und andere namhafte Veranstaltungen in der Region und darüber hinaus sind normalerweise im Terminkalender des Telgter Unternehmens, das im Kiebitzpohl ansässig ist, zu finden. Hinzu kommen die Bereiche Lichtwerbung, Fahrzeugbau und vieles mehr.

In Zeiten der Corona-Krise hat der Unternehmer, der zusammen mit seiner Tochter Katja Möwes den Betrieb führt, angesichts wegbrechender Aufträge im Bereich Messebau sofort reagiert und sein Handeln umgestellt. Hygieneschutzwände, ob für die Ladentheke oder den Empfang im Büro, gehören nun zum Sortiment. Zudem Trennwände etwa für Wartezonen in Arztpraxen oder an anderen Stellen.

Individuellen Lösungen

Das Besondere sind dabei nach Angaben von Udo Haltiner die individuellen Lösungen, die er und sein Team anbieten. „Wir schauen erst, welche Anforderungen in dem jeweiligen Ladenlokal oder in der Praxis erfüllt sein müssen und planen dann etwas, das nicht nur passend, sondern auch haltbar ist.“ Denn der Unternehmer geht davon aus, dass die Hygienewände mindestens ein Jahr lang in Betrieb sein werden.

Noch rechtzeitig hat sich das Telgter Unternehmen mit größeren Mengen der für die Hygienewände notwendigen Materialien eingedeckt. Denn Nachschub, so Katja Möwes, sei derzeit immer schlechter zu bekommen.

Geltende Hygienevorschriften einhalten

Zum individuellen Konzept des kleinen Telgter Unternehmens gehört dabei auch eine entsprechende Beratung des jeweiligen Interessenten. Die hat beispielsweise auch Sibylle Böttcher in Anspruch genommen. Denn wenn sie am heutigen Dienstag ihr Geschäft wieder öffnet, dann sind die Hygieneschutzwände auf der Ladentheke nur ein Baustein in einem Gesamtkonzept. Dazu gehört beispielsweise auch, dass in Abstimmung mit der Ladeninhaberin ein barrierefreier Einbahnstraßen-Rundweg durch den Laden entwickelt wurde, der mit Schildern und Pfeilen auf dem Boden ausgestattet ist.

Eng hat Udo Haltiner in den vergangenen Tagen auch mit der Stadtverwaltung zusammengearbeitet, als er für das Bürgerbüro passgenau Hygieneschutzwände geliefert hat, um dort für Sicherheit zu sorgen.

Generell sieht der Unternehmer nach eigenen Angaben in vielen Büros, Läden und Arztpraxen die Notwendigkeit, die geltenden Hygienevorschriften einhalten zu können. Das aber ist für den Telgter nur ein Aspekt. „Es kommt auch darauf an, den Kunden oder Patienten ein sicheres Gefühl zu vermitteln“, sagt er in diesem Zusammenhang.

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