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„Zukunftswerkstatt“-Teilnehmer unternehmen Ideen-Spaziergang

Innenstadt attraktiver machen

Telgte

Kreative Ansätze und Ideen zur weiteren Aufwertung der Innenstadt und ein Sofortprogramm entwickeln, das ist das Ziel einer Zukunftswerkstatt, deren Mitglieder während eines Stadtspaziergangs entsprechende Ideen suchten.

Von Bernd Pohlkamp

Stadtrundgang: In zwei Gruppen ging es durch Telgte zur Sammlung von Ideen zur Aufwertung der Altstadt. Foto: Bernd Pohlkamp

Wie kann die Altstadt noch attraktiver, wie können Straßen und Plätze noch besser nutzbar gemacht werden? Braucht die Altstadt mehr Grün, und welche Qualitäten und Potenziale hat die Innenstadt? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich derzeit eine „Zukunftswerkstatt“, deren Mitglieder sich jetzt wieder im Rathaus trafen.

Sie begaben sich bei einem Stadtspaziergang auf Spurensuche, um diese Fragen zu beantworten. Ihr Ziel: kreative Ansätze und Ideen zur weiteren Aufwertung der Innenstadt und für ein Sofortprogramm zu entwickeln. Der Stadt Telgte stehen hierfür Fördermittel aus dem „Sofortprogramm zur Stärkung der Innenstädte und Zentren in NRW“ in Höhe von 100 000 Euro zur Verfügung, die im kommenden Jahr ausgegeben werden müssen. Das Planungsbüro „scape Landschaftsarchitekten“ aus Düsseldorf berät und begleitet die Stadt Telgte bei diesem Projekt.

Sieben innerstädtische Orte besucht

Gemeinsam wurden Ideen gesucht und weiterentwickelt. Sieben innerstädtische Orte nahmen sich die Teilnehmenden, unter ihnen Verwaltung, Lokalpolitiker, die Telgter Hanse sowie Bürgerinnen und Bürger, vor: den Lappenbrink, den Bahnhofsplatz, die Bahnhofstraße, den Marktplatz, den Kardinal-von-Galen-Platz, den Platz am Religio und den Platz Am Schilde.

Ziel der Neugestaltung ist neben einer allgemeinen Attraktivitätssteigerung der Stadtmitte auch die Stärkung des Einzelhandels-Standortes. Beim abschließenden Treffen im Rathaus wurden die unterschiedlichen Ideen zusammengeführt. Diese Sammlung mit Ideen, Anregungen und Vorschlägen wird das Planungsbüro jetzt strukturieren, das Ganze auswerten und daraus ein Konzept erstellen, das später der Verwaltung vorgelegt wird.

Die Innenstadt mit kleinteiliger Bebauung und unterschiedlichen Freiräumen bietet bereits jetzt eine hohe Aufenthaltsqualität. Diese gelte es zu optimieren und Freiräume so zu gestalten, dass eine generationsübergreifende Nutzung möglich ist, so Bürgermeister Wolfgang Pieper. Der öffentliche Raum sei immer auch ein Ort der Erholung und des gesellschaftlichen Austausches. Die Bürgerinnen und Bürger sowie auch die vielen Gäste, die im öffentlichen Freiraum aufeinander treffen, haben unterschiedliche Erwartungen an die Nutzung und somit an das Inventar, die Möblierung und die Gestaltung des Freiraumes.

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