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Start in die neue Hörstunden-Saison

Jazz- und Flamenco-Rhythmen machen den Auftakt

Telgte

Die nächste Hörstunden-Saison steht in den Startlöchern. Und auch diesmal dürfen sich die Gäste auf eine interessante Mischung freuen. Es kommen auch in Telgte bereits bekannte Künstler zu Wort...

Marion und Arnold Illhardt Foto: privat

Nach dreimonatiger Sommerpause wird Ende September die Kornbrennerei in Telgte wieder mit kulturellem Leben geflutet. Dann nämlich startet die nächste Hörstunden-Saison. Marion und Arnold Illhardt, die beiden Organisatoren der beliebten Kulturveranstaltung in den Räumlichkeiten des Kornbrennerei-Museums an der Steinstraße, sind laut einer Pressemitteilung zuversichtlich, wieder ein buntes Programm für den Rest des Jahres zusammengestellt zu haben.

Los geht es am 28. September (Mittwoch) mit Lupo Hölscher. Der Gitarrist führt mit einem abwechslungsreichen Soloprogramm durch eine bunte Mischung aus Flamenco-, Jazz- und Latinjazzstandards, eigenen Kompositionen und Improvisationen. „Hölscher hat in der Vergangenheit bereits mit namhaften Flamencokünstlern wie Concha Vargas oder Juan Penas zusammengearbeitet und man kennt ihn in Münster durch seine Auftritte beim Tanzspektrum der Städtischen Bühnen“, heißt es in der Mitteilung der Veranstalter.

Am 26. Oktober (Mittwoch) entführt die junge Münsteraner Singer-Songwriterin Hannah Melea mit ihren auf der Gitarre begleiteten Texten auf Deutsch und Englisch die Zuhörenden in ihre wortgewandte Liederwelt. Es ist eine akustisch-minimalistische Musik: Ehrlich und ohne viel Schnickschnack.

Keine Unbekannten

„Unsinn macht Sinn“ ist der Titel der Hörstunde am 23. November. Annette Roth, Carola Layda und Michael B. Ludwig, keine Unbekannten bei der Hörstunde, bestreiten den letzten Teil der Trilogie mit Lesungen, Liedern zur Gitarre und Performances. Die Proben laufen auf Hochtouren.

Auch für die letzte Hörstunde in diesem Jahr am 28. Dezember gibt es bereits Planungen, so das Ehepaar Illhardt: „Eventuell schaffen wir es, eine kleine Theaterinszenierung nach Telgte zu holen.“ Arnold Illhardt, der sich aus Spaß an der Nischenkultur um die Akquise der Künstler kümmert, legt dabei großen Wert auf die Stimmigkeit des Abends. „Wichtig ist uns dabei vor allem, dass sich die Gäste wieder auf das Zuhören konzentrieren.“

Finanziert werden die Events vor allem durch Spenden, dadurch ist der Eintritt frei. Die Hörstunde soll für jedermann zugänglich sein, auch wenn die Haushaltskasse schmal ist, so die Verantwortlichen. Und trotzdem scheint das Konzept immer wieder aufzugehen, auch wenn die beiden „Kulturarbeiter“ nach eigenen Angaben hier und da in Vorschuss gehen müssen. Abzuwarten bleibt es, wie es im nächsten Jahr aussieht, wenn um die „Kornbrenne“ die Bauarbeiten beginnen. Die Hörstunde ist eine Veranstaltung vom ISG (Institut für Sozialpädagogik und Gesellschaftsbildung) Telgte.

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