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Kollegium der Sekundarschule an der Marienlinde

Jeden Donnerstag zum Testen

Telgte

Regelmäßig werden ab sofort die Lehrkräfte der Sekundarschule an der Marienlinde auf Corona getestet.

Bernd Pohlkamp

Auch Lehrerin Foto: Bernd Pohlkamp

Die Sekundarschule an der Marienlinde hat regelmäßige Schnelltests an den eigenen 65 Lehrkräften eingeführt. Jeweils donnerstags kommen dafür zwei medizinisch-technische Assistentinnen aus einer Hausarztpraxis in die Schule.

So wurden allein am vergangenen Donnerstag 30 Abstriche aus Nase und Rachen im Sanitätsraum der Schule vorgenommen. Schulleiterin Inge de Lange hatte sich persönlich darum bemüht und eine Arztpraxis gewinnen können, die diese Tests in der Schule durchführt. „Die Testung in der Schule anzubieten, war mir ganz wichtig, um so allen Kolleginnen und Kollegen eine zeitsparende Möglichkeit zum Testen zu geben.“ Die Schulleiterin sieht in diesem Angebot ein gutes Überprüfungsmöglichkeit, dass es unter den Lehrkräften keine schlafenden Infizierten gibt. Wenn die Hausarztpraxis mitspiele, könnten diese Selbsttests bei Lehrkräften und beim Personal auch auf zweimal je Woche ausgedehnt werden. Die Schulleitung bedauert außerordentlich, dass die Lehrkräfte der weiterführenden Schulen nicht gleichzeitig mit den Lehrkräften der Grundschulen geimpft werden.

Der Wunsch von Inge de Lange, die freiwilligen Schnelltests auch auf alle 590 Schüler auszudehnen, bleibt bisher unerfüllt. Die Landesregierung hat indes in dieser Woche angekündigt, sich um kostenfreie, wöchentliche Selbsttests in den weiterführenden Schulen zu kümmern. Die Landesregierung arbeite daran, so heißt es in dem Schreiben, das auch der Schulleitung vorliegt, bereits vor den Osterferien und begleitend zum Beginn des Wechselunterrichts unter Berücksichtigung der Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I, die ab kommenden Montag, 15. März, zum Präsenzunterricht zurückkehren, Selbsttests zur Verfügung stellen zu können.

Alle 590 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule sollen so die Möglichkeit erhalten, sich in der Schule einmal wöchentlich einem Selbsttest zu unterziehen. Diese Selbsttests sollen, so die Landesregierung beziehungsweise das NRW-Schulministerium, während der Unterrichtszeit in der Schule stattfinden.

Die genauen Einzelheiten legt die Schule fest. Lehrkräfte oder weiteres schulisches Personal sollen den Testvorgang beaufsichtigen. Die Schulleitung ist informiert, hat jedoch keine Information darüber, wann die ersten Selbsttests überhaupt durchgeführt werden können. „Denn das Material muss ja erst einmal vorliegen“, beklagt die Schulleitung die späten Informationen und die noch unsichere Lage.

Die Belieferung soll frühestens ab dem 16. März erfolgen. Weil sich der Markt für Selbsttests gerade erst entwickele, seien große Mengen derzeit nicht gesichert, so das Ministerium für Schule und Bildung. Die weiterführenden Schulen erhalten genauere Informationen wohl erst zu Beginn der kommenden Woche.

An der Sekundarschule an der Marienlinde kehrt die gesamte Schulgemeinschaft am kommenden Montag in den Präsenzunterricht zurück. Die Jahrgänge sind in zwei Gruppen eingeteilt. So wird ein Wechselunterricht gewährleistet. Die Schutzmaßnahmen sehen vor, dass alle Schülerinnen und Schüler zum Tragen von FFP2-Masken beziehungsweise medizinischen Masken beim Betreten und Verlassen sowie während des Aufenthaltes in den Klassenräumen und auf dem Schulhofgelände verpflichtet sind.

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