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Seminar von Sekundarschule und Gymnasium

Kampfspiele als Gewaltprävention

Telgte

In einem Seminar erlebten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums und der Sekundarschule, dass Kampfspiele Spaß machen und zugleich helfen können, einen Unterschied zu entdecken zwischen Konfrontation und Gewalt, zwischen Fairness und Grenzüberschreitung, zwischen Miteinander und Gegeneinander.

In dem Seminar erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass Kampfspiele Spaß machen und zugleich helfen können, einen Unterschied zu entdecken zwischen Konfrontation und Gewalt, zwischen Fairness und Grenzüberschreitung, zwischen Miteinander und Gegeneinander. Foto: Giebel

Gewalt ist eine Verhaltensform von Jugendlichen, die für sie selbst und für ihre Umwelt destruktiv ist und nach wissenschaftlichen Erkenntnissen positive Entwicklungen blockiert. Jugendliche ringen, raufen und rangeln zwar öfter, doch sie wollen dabei nicht gewalttätig sein, heißt es in einer Mitteilung der weiterführenden Schulen am Schulzentrum. Denn unter dem Titel „Kampfspiele als Gewaltprävention“ haben sie ein gemeinsames Angebot initiiert, bei dem Jugendliche schulübergreifend lernen sollen, konstruktiv mit ihrer Aggression umzugehen.

Die „Jugendhilfeeinheit Kompass Telgte“ bietet dabei einen zehnwöchigen Kurs, getrennt nach Mädchen und Jungen an und möchte die Erfahrung vermitteln, dass Kämpfen eine gesunde Form darstellt, sich und den Anderen zu spüren. Jugendliche wollen kämpfen und haben Spaß am fairen kraftvollen, dynamischen Körperkontakt. In diesen  Gruppen sollen diese Potentiale in einer spannenden Mischung aus Spiel und Kampf zusammengeführt werden, sagt Lehrerin Gabi Giebel.

Die Jugendlichen sollen erkennen, dass Fairness, Kooperation, Rücksicht, Respekt und Mitgefühl Eigenschaften sind, die für Freundschaft und Zusammenhalt im Klassenverbund und im Alltag wichtig sind. So werde das Selbstvertrauen gestärkt und die Erfahrung vermittelt, dass man nicht handlungsunfähig sein müsse, sondern sich wach und angemessen einer Herausforderung und den damit verbundenen Gefühlen stellen könne.

In dem Seminar erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass Kampfspiele Spaß machen und zugleich helfen können, einen Unterschied zu entdecken zwischen Konfrontation und Gewalt, zwischen Fairness und Grenzüberschreitung, zwischen Miteinander und Gegeneinander.

Eine Schülerin berichtet begeistert: „Es macht total viel Spaß und ich finde es cool, dass man da so richtig gekämpft kann.“

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