1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Telgte
  6. >
  7. Kegelbahn wird zur Theaterbühne

  8. >

Westbeverner Salon

Kegelbahn wird zur Theaterbühne

westbevern

Am 20. März wird der zweite Westbeverner Salon mit einem umfangreichen Programm starten.

Katrin Jäger

In diesem Zirkuswagen schreibt Jörg von Winterfeld eines der Stücke, das auch aufgeführt wird. Foto: Jäger

Wo sonst alle Neune bejubelt und Pumpen beklagt werden, entsteht bald eine Theaterbühne. „Die Leute werden ihre Kegelbahn nicht wiedererkennen“, verspricht Jörg von Winterfeld. Der Westbeverner ist Schauspieler, Gaukler, Unterhalter und einer von drei Organisatoren, die derzeit am Programm für den zweiten Westbeverner Salon arbeiten. Am 20. März (Sonntag) um 11 Uhr soll der Event in der Gaststätte Pieser in Vadrup starten und möglichst den Erfolg des ersten Salons weiterschreiben.

Zur Kunstausstellung auf dem Hof Baaken waren im vergangenen Jahr mehrere Hundert Besucher gekommen. „Sie waren begeistert“, sagt Jörg von Winterfeld. „Wir hoffen nun, dass sie sich auch wieder angesprochen fühlen.“

Die Idee, das künstlerische Potenzial Westbeverns zu fördern, entstand während der Dorfwerkstatt des Krink. Dass es davon reichlich gibt, davon ist Schauspieler Jörg von Winterfeld ganz fest überzeugt.

Während es beim Premieren-Salon überwiegend um Gemälde und Skulpturen ging, steht diesmal die darstellende Kunst im Vordergrund. Zum Salon-Konzept, Kunst im dörflichen Umfeld zu integrieren, passt die Idee, die Veranstaltung auf eine Kegelbahn zu legen.

„Wir wollen die Tiefe der Kegelbahn nutzen“, sagt Jörg von Winterfeld. „Wir arbeiten mit Licht und schaffen so einen besonderen Raum.“

Einen Raum, in dem das Publikum fünf bis sechs unterschiedlichen Aufführungen zuschauen kann. Geplant sind szenische Lesungen, orientalischer Tanz, ein komödiantisches Theaterstück mit sechs Darstellern aus Westbevern, ein Musik-Duett und „ein kleines musikalisches Theater über die Liebe.“

Mone Elmer, Andrea Greiner und Jörg von Winterfeld arbeiten derzeit am Feinschliff. Voraussichtlich wird alle Dreiviertelstunde ein neuer Act auf der Kegelbühne stehen.

Der Saal der Gaststätte dient als „Kommunikationspunkt“. Sprich: Hier kann geklönt, getrunken und gegessen werden.

Der Eintritt ist frei, doch nach jeder Vorführung wird ein Hut die Runde machen. „Jeder gibt, was er will“, sagt von Winterfeld.

Das Theaterfest endet bereits um 17 Uhr. Danach muss die Bühne weichen und abgebaut werden. Natürlich. Die Kegler kommen schließlich.

Startseite