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Fronleichnam in St. Marien

Kinder gestalten Blütenteppich

Telgte

Kinder hatten zu Fronleichnam einen Blütenteppich gestaltet, der beim Gottesdienst an der Clemenskirche im Mittelpunkt stand.

Mit dem Team der Kinderkirche hatten die Mädchen und Jungen einen Blütenteppich vorbereitet, den sie zum Altar trugen. Foto: Bernd Pohlkamp

Mit einem Freiluftgottesdienst auf dem Platz vor der Clemenskirche feierten zahlreiche Gläubige der Kirchengemeinde St. Marien Fronleichnam: das „Fest des Leibes Christi“. Auf eine Prozession wurde dieses Mal erneut wegen Corona verzichtet.

Dafür spielte das Wetter mit, und der Gottesdienst fand unter freiem Himmel vor dem großen Kreuz statt. An der Feier nahmen auch viele Kinder – insbesondere die diesjährigen Erstkommunionkinder – teil. Diese hatten während des Gottesdienst auf dem Kirchplatz mit dem Team der Kinderkirche einen Blütenteppich vorbereitet, den sie nach den Fürbitten zum Altar trugen. Dafür gab es von Propst Dr. Michael Langenfeld und von den Gläubigen spontanen Applaus. „Der Blütenteppich, symbolisiert, dass der Herr die Quelle des Lebens ist. Wasser steht für die Reinheit und den Beginn allen Lebens“, so der Geistliche.

Die Festmesse unter Langenfelds Leitung wurde vom Musikzug Westbevern-Dorf musikalisch begleitet. Der Propst ging in seiner Predigt auch auf die Bedeutung von Fronleichnam ein. Es sei das „Hochfest des Leibes und Blutes Jesu Christi“ in der katholischen Kirche. Seine Predigt begann er mit einer Geschichte, die er vor einer Pommesbude in Wattenscheid erlebt hatte und die er mit Fronleichnam im Zusammenhang brachte: Viele unterschiedliche Menschen standen vor dem Imbiss. Sie alle wollten je eine Tüte mit Pommes. Auch ein Pastor. Auf der Essenstüte, die er nach einiger Zeit in seiner Hand hielt, las er: „Pommes hat viele Freunde.“ „Gerne,“ so der Propst in seiner Predigt, „hätte ich heute hier ein Transparent gehabt, auf dem steht: Christus hat viele Freunde!“ Das kleine Brot bezeichnete er als ein Geschenk Jesu an alle Menschen, so unterschiedlich sie auch sein mögen. „Es ist sein lebendiges Zeichen, dass er für alle Menschen sein Leben eingesetzt hat.“

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