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Wochenmarkt in Vadrup

Klein, aber fein

Westbevern

Der Wochenmarkt in Vadrup feierte sein 20-jähriges Bestehen. Das würdigte der Krink und überreichte den Beschickern kleine Präsente.

Bernhard Niemann

Besucher und Marktbeschicker freuten sich gemeinsam über den runden Geburtstag des Vadruper Wochenmarkts. Foto: Niemann

„Wir machen weiter“, bekräftigen Otto Reckermann und Johannes Ahlbrandt, während sie gerade Kundschaft mit frischen Waren versorgen. „Es macht Spaß, hier zum Vadruper Wochenmarkt zu kommen. Wir werden gut bedient und bekommen das, was wir benötigen“, lobt Helga Boes. Heike Seitz, die die Kundschaft mit Fleischwaren bedient, hebt hervor, dass auch schon mal Verkehrsteilnehmer von weiter weg anhalten, um Proviant mitzunehmen. Und das nun schon seit zwei Jahrzehnten, denn der Markt feierte jetzt seinen 20. Geburtstag.

Alle Ereignisse, vom Start des Wochenmarktes bis zum Jubiläumstag, können Johannes Ahlbrandt aus Westbevern und Otto Reckermann aus Ostbevern genau nachvollziehen. Denn sie sind die Dauerteilnehmer, die Woche für Woche jeweils donnerstags von 16 bis 18 Uhr ihre Angebote an Eiern, selbst gebackenem Brot, Marmelade, Kartoffeln und allem, was der Fleischer so anbieten kann, für die Besucher bereit halten.

„Dass es bereits 20 Jahre geworden sind, daran hätte ich zu Beginn nicht gedacht“, gesteht Otto Reckermann. „Dass der Wochenmarkt bereits 20 Jahre besteht ist euer Verdienst und darauf dürft ihr stolz sein“, richtete Klaus Resnischek, Geschäftsführer des Westbeverner Krink, der zusammen mit Vorstandsmitglied Günter Dange zum Jubiläum gekommen war, Worte des Dankes an Otto Reckermann und Johannes Ahlbrandt. „Ihr habt durchgehalten und Zeichen gesetzt“, ergänzte Resnischek und überreichte den beiden Anbietern ein Präsent.

Zwischen 25 und 35 Kunden, so die Angaben von Johannes Ahlbrandt und Otto Reckermann, sind es im Durchschnitt, die wöchentlich den Vadruper Wochenmarkt besuchen. Neben Johannes Ahlbrandt und Otto Reckermann ist in der Sommersaison seit einigen Jahren auch Friedrich Wassermann mit Heidelbeeren vor Ort.

Zum Auftakt 1996 waren es sogar sieben Marktbeschicker, die regelmäßig nach Westbevern-Vadrup kamen. Aufbauend auf einer Idee des Krink und organisiert und verfeinert durch den ehemaligen Krink-Vorsitzenden Reinhold Hobeling, wurde der Wochenmarkt seinerzeit binnen vier Wochen aus dem Boden gestampft. Reinhold Hobeling betreute den Markt daraufhin von 1996 bis 2012. Zuerst auf dem Vorplatz der St.-Anna-Kapelle, wird der Wochenmarkt seit 2005 auf dem Brinker Platz aufgebaut.

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