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Weihnachtsmarkt in Vadrup

Klein – aber sehr fein

Westbevern

Kerzenschein, weihnachtliche Düfte, Lieder Musikbeiträge, eine Krippe mit echten Tieren sowie kulinarische Spezialitäten: Der 21. Vadruper Weihnachtsmarkt bot viel, um die Besucher auf das Fest einzustimmen. Auf dem 400 Meter langen Rundgang reihten sich 44 Verkaufsstände anein­ander.

Bernhard Niemann

Die frischen Reibekuchen kamen bei den Besuchern des Vadruper Weihnachtsmarktes richtig gut an. Foto: Niemann

Kerzenschein, weihnachtliche Düfte, Lieder Musikbeiträge, eine Krippe mit echten Tieren sowie kulinarische Spezialitäten: Der 21. Vadruper Weihnachtsmarkt bot viel, um die Besucher auf das Fest einzustimmen. Auf dem 400 Meter langen Rundgang reihten sich 44 Verkaufsstände anein­ander. „Der Vadruper Weihnachtsmarkt ist ein besonderes Event. Er ist nicht der Größte, aber der Schönste“, hob der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Greiwe hervor. „Jeder ist hier willkommen. Nicht der Kommerz, sondern das Miteinander steht im Vordergrund.“

Gemeinschaft im Bezug auf Vorbereitung, Aufbau, Durchführung, Mithilfe der Vereine und insbesondere der Krinkrentner, hob Friederike von Hagen-Baaken hervor. „Ohne die vielen Helfer ist so ein Weihnachtsmarkt gar nicht vorstellbar“, meinte die Vorsitzende des Krink, und lobt die Organisatoren Franz Rottwinkel und Albert Laubrock. Sie freute sich darüber, dass bereits zur Eröffnung der Traditionsveranstaltung viele Bürger anwesend waren. Ihr besonderer Gruß galt Reinhold Sendker (MdB) und Astrid Birkhahn (MdL), Vereinsvertretern und Standbetreibern.

Vor allem Kreatives stand dieses Mal im Mittelpunkt. Holzschnitzereien, Schmuck, Kerzen, Bastel- und Handarbeiten aus verschiedenen Materialien. Lederwaren und Schals bietet Rolf Baumann aus Marl an seinem Stand bereits seit zehn Jahren an. „Gleich bei meinem ersten Besuch war mir klar, nach Vadrup kommst du jedes Jahr“, erinnert er sich.

Reinhold Sendker freute sich beim Rundgang über das Miteinander der Dorfgemeinschaft. „Hier packt jeder mit an, hier geht es familiär zu. Das alles zeichnet dieses Event aus.“ Und Thomas Rott­howe ergänzt: „Man muss dabei sein. Ein Abstecher zum Vadruper Weihnachtsmarkt ist Pflicht.“

Mit „Advent, Advent“ stimmte der Musikzug Westbevern-Dorf die Besucher ein. Der Vadruper Fanfarenzug spielte mehrere Weihnachtslieder. Das Vorspiel übernahm die Flötengruppe des Fanfarenzuges. Sehr zur Freude aller mischte sich auch noch die Gitarrengruppe von Harald Berger in den musikalischen Reigen ein. Der St.-Christophorus-Kindergarten bereitete mit Liedern die Ankunft des Nikolaus vor. Der Heilige Mann (Reinhard Leuker) kam in der Kutsche vorgefahren. Mit dabei hatte er einige Hundert Schokoladen-Nikoläuse.

Die Männergesangvereine „Eintracht“ und „Cäcilia“ trugen gesanglich ebenfalls ihren Teil zum Gelingen der Veranstaltung bei. Zwischen den Programmpunkten war die Bühne frei für die Hobbymusiker und Künstler. Ob Eiserkuchen, Bratwurst oder die leckeren Reibeplätzchen, Kuchen oder heiße Getränke gab es zur Stärkung und zum Anstoßen.

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