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Westbevern-Dorf und -Vadrup

Wohnbaulandentwicklung: Krink mahnt Alternativen an

Westbevern

In die Diskussion um dringend benötigtes Bauland in Westbevern-Dorf und -Vadrup hat sich jetzt auch der Krink eingeschaltet. Er fordert in einem Bürgerantrag an den Rat, dass schnell etwas passiert.

Von A. Große Hüttmann

Eine Idee des Krink, um schnell Bauland in Westbevern an den Markt zu bringen, ist, den zweiten Bauabschnitt für das Baugebiet Lütken Esch zu forcieren.

Für Friederike von Hagen-Baaken und Günter Dange steht außer Frage: „Westbevern benötigt schnell und vor allem ausreichend Bauland.“ Die Tatsache, dass das Baugebiet Heitkamp in Vadrup angesichts einer nicht komplett sicherzustellenden Entsorgung von Niederschlagswasser zu den Akten gelegt werden musste, ist für die Vorstandsmitglieder des Krink eine Art „Super-GAU“.

Denn die aktuellen Bewerberzahlen und Nachfragen würden zeigen, dass Bauland dringend notwendig sei. Auf fünf freie Grundstücke im ersten Bauabschnitt des Gebietes Lütken Esch hätten sich 80 Bauwillige beworben. „Durch diejenigen, die sich von vorneherein keine Chancen ausgerechnet haben und/oder den Aufwand einer Bewerbung über das Portal Baupilot nicht aufbringen wollten, ist die Zahl der Interessenten noch deutlich höher“, schreiben sie in einem Bürgerantrag an die Politik.

Und weiter führen sie aus: „Die im Gebiet Große Lembeck (Wohnen an der Weide) angebotenen Grundstücke waren innerhalb kürzester Zeit an heimische Bewerber vergeben und sind bereits bebaut.

Vor diesem Hintergrund beantragen sie mittels eines Bürgerantrags an die Politik, dass: „Die Verwaltung wird beauftragt, sich kurzfristig massiv für die Ausweisung von zusätzlichen Grundstücksflächen für die Wohnbebauung in Westbevern einzusetzen sowie die notwendigen Verfahren durchzuführen und zum positiven Abschluss zu bringen.“

Denn der Bedarf an baureifen Grundstücken sei sehr hoch und seitens des Krinks immer wieder seit 2015 beschrieben worden. „Vor allem einheimische junge Familien suchen dringend nach Grundstücken. Letzte Hoffnungen vieler Interessenten auf die Erschließung des Gebietes Heitkamp wurden nunmehr zunichte gemacht“, schreiben von Hagen-Baaken und Dange in der Begründung ihres Antrags.

Auch wenn eine Entwicklung insbesondere in Vadrup schwierig erscheine, so sei sie doch besonders wichtig, zumal der Bahnhof an der zukünftigen Münsterland-S-Bahn-Linie liege.

Für Westbevern sollte das laut der Verantwortlichen des Krinks bedeuten, den zweiten Bauabschnitt Lütken Esch zu forcieren und kurzfristig die Fläche (Dreieck) nördlich der Umgehungsstraße gegenüber des Hofes Schulze Topphoff zu entwickeln und eine längerfristige weitere Entwicklungsmöglichkeit für Vadrup zu erarbeiten.

„Der Rat wird zugleich gebeten, die Verwaltung zu beauftragen und regelmäßig über den Fortschritt zu berichten. Dabei sollten die positiven Erkenntnisse und Beschleunigungsmöglichkeiten aus dem Verfahren Lebensmittelmarkt in Vadrup genutzt werden“, schreibt der Krink.

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