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Von Licht durchzogen

Krippenausstellung im Museum Religio in Telgte

Telgte

Am 9. November wird im Telgter Museum Religio die 79. Krippenausstellung eröffnet. Sie trägt den Titel „Auf der Suche nach dem Licht der Welt“. 100 Künstler sind in der diesjährigen Ausstellung mit 120 Krippendarstellungen unterschiedlichster Art vertreten.

Stefan Flockert

Die „Konsumkrippe im Fernsehgerät“ von Rudi Bannwarth ist ein besonderer Hingucker, weiß Museumsleiter Dr. Anja Schöne. Aber auch die traditionellen, aus Holz gestalteten Krippen fehlen nicht. Foto: Flockert

In der Regel wählt Dr. Anja Schöne das Thema für die nächste Krippenausstellung so aus, dass sie von den Künstlern und Laien innovativ gestaltete Werke erwarten kann. „Da können die Leute ihrem Gestaltungswillen freien Lauf lassen“, erklärt die Leiterin des Museums Religio. Doch in diesem Jahr war es ein wenig anders. „Ich wollte auf jeden Fall ein Lichtkunstwerk draußen auf der Fassade haben. Deshalb haben wir das Thema ,Licht’ gewählt“, erzählt sie. Vom ersten Advent an wird ein Lichtmalerei der Osnabrücker Künstlerin Nikola Dicke zu sehen sein.

Die 79. Krippenausstellung wird aber schon am kommenden Samstag, 9. November, um 15 Uhr eröffnet und dauert bis zum 26. Januar. Sie trägt den Titel „Auf der Suche nach dem Licht der Welt“ – angelehnt an das Bibelzitat „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben“ (Johannes 8,12).

100 Künstler sind in der diesjährigen Ausstellung mit 120 Krippendarstellungen unterschiedlichster Art vertreten. Das Licht spielt zumeist ein zentrale Rolle – und das auf ganz verschiedene Art und Weise. Da ist zum Beispiel die Kunstinstallation von Rupert König, der eine Krippe in Folie verpackt hat, aus der starkes Licht herausstrahlt. An anderer Stelle ist ein Raum mit einer Schwarzlichtinstallation zu finden. „Licht durchzieht die Ausstellung“, merkt Anja Schöne an. Sie lässt aber nicht unerwähnt, dass es wie in jedem Jahr auch die traditionelle normale Krippe mit Maria, Josef und dem Jesuskind im Stall gibt. „Ein guter Mix“, sagt die Museumsleiterin. „Bei dieser Krippenausstellung kommt jeder auf seine Kosten“, ist sie sich sicher.

Neben der Sonderausstellung mit den Krippen lohnt es sich auch, einen Blick in die Weihnachtsabteilung zu werfen. Denn dort gibt es einige Neuerwerbungen. Fast 100 historische Weihnachtspostkarten werden dort präsentiert.

Die Ausstellung kann dienstags bis sonntags von 11 bis 20 Uhr besucht werden. An Feiertagen gibt es Sonderöffnungszeiten. Erwachsene zahlen fünf Euro, Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre haben freien Eintritt. Für angemeldete Schulklassen ist die Ausstellung auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich.

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