MGV „Eintracht“ Vadrup kehrt zu einem Stückchen Normalität zurück

Langsames Anlaufen der Probenarbeit

Westbevern

Der MGV „Eintracht“ Vadrup nimmt in Kleingruppen seine Probenarbeit wieder auf.

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Bis wieder Auftritte, wie auf diesem Archivbild stattfinden können, wird noch einige Zeit vergehen, aber in der kommenden Woche nimmt der MGV „Eintracht“ seine Probenarbeit wieder auf. Foto: Niemann

Gesang, Geselligkeit und Kontaktpflege sind im MGV „Eintracht“ Vadrup die Säulen der Vereinsarbeit. Das spiegelt sich normalerweise im Terminkalender des Chores wieder. Wegen der Corona-Pandemie müssen die Verantwortlichen und die rund 40 Sangesbrüder aber kürzer treten. „Die Gesundheit steht an erster Stelle. Was den Gesang und die Veranstaltungen angeht, trifft uns das aber schon und beeinträchtig die Planungen erheblich. Der Ausfall diverser Termine macht sich bei den Finanzen bemerkbar und zieht Einsparungen nach sich. Erfreulich aber ist, dass trotz der zahlreichen Wochen ohne Chorproben alle Aktiven bei der Stange geblieben sind“, fasst Stefan Krieft, Vorsitzender des MGV, die Situation zusammen.

Zudem hat er eine gute Nachricht: In kleinen Schritten geht es wieder los mit der Probenarbeit. „Aufgrund der längeren Abstinenz durch Corona machen wir keine Sommerpause, sondern starten nun Schritt für Schritt, um wieder in den Rhythmus zu kommen“, erläutert der Vorsitzende.

Um die Corona-Bedingungen einhalten zu können, hat der Vorstand ein Hygienekonzept erarbeitet und mit der Stadt abgestimmt. Dieses wird Stefan Krieft allen Sängern anlässlich einer Infoveranstaltung am Mittwoch, 8. Juli, um 20 Uhr auf dem Schulhof der ehemaligen Grundschule in Vadrup näher erläutern. Den Aktiven wird bei dieser Gelegenheit auch eine schriftliche Ausfertigung der getroffenen Maßnahmen ausgehändigt.

Nach dem Motto „Ein bisschen ist besser als nichts“ erfolgt am Donnerstag, 9. Juli, die Wiederaufnahme der Probenarbeit unter Leitung von Dirigent Harald Berger in abgespeckter Form in der Aula der ehemaligen Grundschule. Der 1. Bass probt von 19.15 bis 20.15 Uhr, der 2. Bass von 20.30 bis 21.30 Uhr. Am Donnerstag der Folgewoche steht für den 1. Tenor (19.15 bis 20.15 Uhr) und den 2. Tenor (20.30 bis 21.30 Uhr) die Wiederaufnahme der Probenarbeit an. Jeder Sänger ist also in einem vierzehntägigen Rhythmus an der Reihe.

Eine Gesamtprobe wird es vorerst nicht geben. „Ich bin gespannt, wie sich die Lage weiter entwickelt“, so Stefan Krieft. Deutlich weist der Vorsitzende darauf hin, dass der Probenbesuch auf freiwilliger Basis erfolgen solle. Es werde keine interne Liste über den Probenbesuch geführt.

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