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Radweg in Richtung Kasewinkel wird ausgebaut

Matsch und Pfützen verschwinden

Telgte

Auf so mancher Radtour wird er zu einer beschwerlichen Wegstrecke auserkoren worden sein: Jetzt gibt es Aussicht auf Besserung. Der städtische Bauhof wird den Radweg Richtung Kasewinkel wetterfester gestalten.

Andreas Große-Hüttmann

Foto: Andreas Große Hüttmann

Im Sommer ist es dort zumeist sehr sandig, zu Regenzeiten oft matschig. Insgesamt ist es oft kein Vergnügen, die Strecke zu fahren: Die Rede ist von dem rund 600 Meter langen Wegstück zwischen Pollerts Kreuz und dem weiteren Verlauf des Radweges in Richtung Münster durch die Bauerschaft Wöste. Die von vielen Radfahrern auf dem Weg nach Münster genutzte Abkürzung ist seit Jahren vielen Beteiligten ein Dorn im Auge – unter anderem etlichen Politikern.

Das schlechte Wegstück auf diesem verkürzten R 1 zwischen St.-Rochus-Hospital und Kasewinkel wird ab etwa Ostern der Vergangenheit angehören. Denn der städtische Bauhof hat damit begonnen, die Strecke auszubauen und damit wetterunabhängig zu gestalten. Nach Angaben von Tim Jungmann, in der Verwaltung zuständiger Sachbearbeiter, wird in einem ersten Schritt in einer Breite von vier Metern überschüssiger Sand abgetragen und damit die Grundlage für den Einbau einer dicken Schotterschicht gelegt. Die wird verdichtet und so gestaltet, dass sie erstens gut von den Radfahrern befahren werden kann und zweitens – das ist möglicherweise perspektivisch der Fall – mit einer Asphaltschicht versehen werden kann, um diesen südlichen Radweg in Richtung Münster weiter aufzuwerten.

Radweg Richtung Münster wird aufgewertet.

Denn parallel zu der nördlichen Veloroute durch die Bauerschaft Jägerhaus misst die Stadt Telgte auch diesem Weg eine hohe Bedeutung für Radfahrer zu. Nach Angaben der Verwaltung sind Gespräche mit der Stadt Münster über einen möglichen weiteren Ausbau der Verbindung zwischen der Dom- und der Emsstadt angedacht. Und diese Idee will sich die Kommune im wahrsten Sinne des Wortes nicht verbauen.

Die erforderlichen Arbeiten übernimmt der städtische Bauhof. Die Materialkosten haben die Fachleute auf rund 10 000 Euro taxiert.

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