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Vorstandsmitglied der Ernst-Kirchner-Stiftung

Matthias Krake verabschiedet

Telgte

16 Jahre lang war der Telgter Matthias Krake zweiter Vorsitzender der Ernst-Kirchner-Stiftung in Münster. Jetzt ist er verabschiedet worden.

wn

Der Vorstand der Ernst-Kirchner-Stiftung vor der Pandemie (v.l.): Foto: privat

Der Telgter Matthias Krake ist aus dem Vorstand der Ernst-Kirchner-Stiftung verabschiedet. Er war 16 Jahre lang zweiter Vorsitzender der in Münster beheimateten Stiftung. Ingrid Feldkamp verabschiedete ihn mit den Worten: „Matthias, wir haben immer wieder bei den Vorstandssitzungen erlebt, dass du dich engagiert für die Stiftungsziele eingesetzt hast. Du hast immer wieder geschaut und fachlich besonnen überlegt, was der Freude der Menschen dient. Es war und ist zu spüren, dass du ein weites und offenes Herz für die Belange der psychiatrisch erkrankten Menschen hast. Deine Arbeit war oft im Verborgenen – nicht so sichtbar für die Öffentlichkeit – und dennoch sehr wirksam.“

Bis 2019 war Matthias Krake im Rochus-Hospital in Telgte beschäftigt. 33 Jahre arbeitet er dort in der Pflege, zuletzt 24 Jahre als Pflegedirektor.

Mit dem Ausscheiden von Matthias Krake aus dem Vorstand der Ernst-Kirchner-Stiftung ist Friederike Seegers zum neuen Vorstandsmitglied gewählt worden. Sie war als Geschäftsstellenleitung bei der Hospizbewegung Münster tätig und ist nun in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Sie geht mit Elan ihre ehrenamtliche Tätigkeit an. Die Stiftung freut sich, ihre Kompetenz und Zeit jetzt in Anspruch nehmen zu können.

Zum neuen Vorsitzenden der Ernst-Kirchner-Stiftung (EKS) ist einstimmig Rolf Dammeyer einstimmig gewählt worden. Rolf Dam-meyer, der 31 Jahre beruflich im LWL-Wohnverbund Münster für Menschen mit einer psychischen und/oder Abhängigkeitserkrankung sowie für Personen mit einer geistigen Behinderung als Diplom-Sozialpädagoge in verantwortlicher Stellung tätig war sagte: „In lachende Gesichter zu schauen, wenn Menschen zum Beispiel von ihrem ersten Urlaub am Meer berichten, das ist der Lohn für mein ehrenamtliches Engagement. Wir beziehen unsere finanziellen Mittel aus Zinserträgen des Stiftungsstocks und bezahlen damit die Kosten für die Aktivitäten. Um die Arbeit weiter erfolgreich ‚auf Kurs zu halten‘ ist es in diesen Zeiten niedriger Zinsen wichtig, Spenden und Zu-Stiftungen zu erhalten. Das muss ein weiterer Schwerpunkt der zukünftigen Arbeit sein.“

Zudem wurde Helmut Piel zum Ehrenvorsitzenden der Kirchner-Stiftung ernannt worden. „16 Jahre lang leitete Helmut Piel als erster Vorsitzender und sozusagen als ,Gesicht’ die Stiftung mit unermüdlichem Einsatz. Er bewirkte wie kein Zweiter durch sein Schaffen und seine persönliche Lebensfreude, dem Stiftungszweck entsprechend, sich für mehr Lebensfreude für psychisch erkrankte Menschen einzusetzen“, sagte Matthias Krake in seiner mit Humor gespickten Laudatio.

Die Stiftung, die im Jahr 2020 ihr 15-jähriges Bestehen gefeiert hat, schaut zufrieden auf viele geförderte Projekte zur Unterstützung der Lebensfreude psychisch erkrankter Menschen, so der Stifterwille. Seit Bestehen der Ernst-Kirchner-Stiftung sind weit über 30 0000 Euro für Aktivitäten ausgegeben worden. Vielfältige Freizeitangebote, Urlaube, Tagesausflüge, Feste, Musikveranstaltungen, kreatives Gestalten, Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke und das Überbringen kleiner Aufmerksamkeiten für Momente des persönlichen Glücks konnten finanziell unterstützt werden.

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