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Verwaltung hat Maßnahmen priorisiert und dem Rat vorgestellt

Mehr als sieben Jahre Baustellen an Telgter Schulen

Telgte

Baukräne und Bauarbeiter werden in den nächsten mindestens sieben Jahren an den Telgter Schulen das Bild bestimmen: Das kündigte Fachbereichsleiterin Tanja Schnur im Rat an.

-agh-

Die Arbeiten für das neue Gebäude der Don-Bosco-Schule laufen auf Hochtouren. Sobald dieses fertiggestellt ist, sollen weitere Tätigkeiten im Bestand erfolgen. Foto: Andreas Große Hüttmann

Baukräne und Bauarbeiter werden in den nächsten mindestens sieben Jahren an den Telgter Schulen das Bild bestimmen: Das kündigte Fachbereichsleiterin Tanja Schnur im Rat an. Im Vorgriff auf die anstehenden Haushaltsplanberatungen hat die Verwaltung eine Priorisierung dieser Maßnahmen vorgenommen.

Die Don-Bosco-Schule, dort wird gerade ein neuer Gebäudekomplex errichtet, wird zuerst bedacht. Denn direkt nach der Fertigstellung des neuen Teils soll der bestehende für die nächsten Jahre fit gemacht werden. Dass an dieser Schule zuerst Maßnahmen erfolgen, hat laut Schnur einen einfachen Grund: „Wir haben dadurch, dass anfangs im Neubau noch freie Räume sind, die Chance, andere Bereiche im Bestandsgebäude freiziehen und in Ruhe umbauen zu können“, sagte sie. Laut Plan soll 2023 mit der Ausführung begonnen werden, 2024 soll alles fertig sein.

Quasi nahtlos geht es dann am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium weiter. Aktuell würden die Wettbewerbsvorbereitungen für den Erweiterungskomplex laufen. In den Jahren 2023 und 2024 sollen dann dort die Baumaschinen aktiv sein, um (wie bereits berichtet) einen Neubau auf dem Gelände zwischen Bestandsgebäude und Dreifachhalle zu errichten. Der ist unter anderem durch die Umstellung von G8 auf G9 notwendig. Sobald dieser fertig ist, werden direkt weitere Arbeiten im Bestand erfolgen, kündigte die Fachbereichsleiterin für den Bereich Schulen an.

Ein fortlaufender Prozess sei der Umbau im Gebäude der Sekundarschule an der Marienlinde. Nach Angaben der Verwaltung sollen für diesen Teil des Schulzentrums jährlich weiter 300 000 Euro zur Verfügung stehen, um sukzessive Klassen-, Fach- und andere Räumlichkeiten umzubauen. Die bereits viel diskutierte Umgestaltung der Pausenhalle und der Fassade steht nach Angaben der Verwaltung derzeit nicht auf der Agenda.

Auch an der Marienschule wird sich einiges tun. Wie bereits berichtet, sollen auf Dauer die baufälligen Pavillons abgerissen und durch einen Neubau ergänzt werden. In einem ersten Schritt plant die Verwaltung für das kommende Jahr die Aufstellung von mobilen Raumelementen, um weitere zwei Klassenräume für eine durchgehende Dreizügigkeit der Grundschule zur Verfügung zu haben. Im zweiten Halbjahr 2022 soll der Architekten-Wettbewerb für den geplanten Neubau ausgeschrieben werden. Die Verwaltung rechnet mit einer Fertigstellung im Sommer 2026.

Noch etwas Zukunftsmusik ist nach Angaben der Fachbereichsleiterin die Umgestaltung der Brüder-Grimm-Schule. Aufgrund der vorgenommenen Priorisierung der Projekte im Schulbereich für die nächsten Jahre ist angedacht, 2025 einen Architekten-Wettbewerb auszuschreiben. Die Bauzeit wird nach derzeitigem Stand bis 2028 veranschlagt – so denn alles glatt läuft.

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