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Umfrageergebnisse präsentiert

Mehr Geschäfte für die Altstadt

Telgte

Masterplan Telgter Altstadt 2025: Eine Umfrage mit 750 Antworten gibt den Planern jetzt wertvolle Hinweise.

Stefan Flockert

Die Altstadt soll auch in Zukunft attraktiv sein. Um das zu schaffen, müssen Maßnahmen ergriffen werden. Dazu zählt die Erstellung eines Masterplans. Foto: Josef Henkel

Die Telgter Altstadt soll als Wohn-, Einzelhandels- und Gastronomiestandort sowie als Identifikationspunkt attraktiv bleiben. Deshalb werden die Kräfte in der Stadt gebündelt, um gemeinsam einen Masterplan „Telgter Altstadt 2025“ zu erarbeiten. Um ein Handlungskonzept mit konkreten Zielstellungen und anschließend auch Projekten zu erhalten, wurden verschiedene Maßnahme eingeleitet. Vieles davon ist durch den Corona-Lockdown gestoppt oder zumindest gebremst worden. Zu konkreten Ergebnissen hat aber bereits eine Umfrage geführt, die im November und Dezember durchgeführt wurde. Die zentrale Frage dabei: Was wünschen sich die Menschen für die Altstadt, damit diese attraktiv und lebendig bleibt?

750 Antworten

Erste Ergebnisse stellte Wirtschaftsförderer Andreas Bäumer in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Wirtschaftsförderungsausschusses vor. 750 Antworten seien eingegangen. 90 Prozent davon auf digitalem Weg. Was ihn besonders freute, war die Tatsache, dass alle Altersgruppen ungefähr gleich vertreten waren. 90 Prozent der Umfrageteilnehmer waren Telgter Bürger, zehn Prozent in der Stadt zu Besuch.

Auffällig sei, dass sich quer durch alle Altersgruppen alle mehr Geschäfte in der Innenstadt wünschten. Mehrere Angebote für Jüngere wünschen sich die unter 20-Jährigen. Mehr Gastronomie wollen die Gruppen Ü 20, Ü 40 und Ü 60. Mehr Kinderfreundlichkeit wünscht sich die Gruppe Ü 30, mehr Kultur die Ü 50. Mehr Parkplätze wären für die Ü 60 schön.

Verkehr und Auto

154 Teilnehmer haben sich auch zu den Bereichen Verkehr und Auto geäußert. 26 Prozent wünschen sich weniger Autos, elf Prozent sogar gar keine Autos. Für 22 Prozent ist ein autofreier Marktplatz wünschenswert, eine autofreie Altstadt für fünf Prozent. 15 Prozent würden größere Fußgängerzonen bevorzugen. Für mehr Parkplätze sprachen sich 21 Prozent aus.

Die wichtigsten Orte in Telgte sind für die Befragten mit weitem Abstand der Marktplatz und die Altstadt. Auf den Plätzen folgen die Ems, die Emsauen und die Kapellenstraße.

Andreas Bäumer stellte dar, wie schwierig es sei, den angestoßenen Prozess in Pandemiezeiten mit Leben zu füllen. Geplante Workshops könnten nicht stattfinden. Videokonferenzen sind für ihn keine Alternative. Workshops soll es erst dann wieder geben, wenn die Sicherheit der Teilnehmer gewährleistet werden könne.

Bürgermeister Wolfgang Pieper betonte, dass die Akteure in Kontakt seien. Das Motto müsse lauten: Der Weg ist das Ziel. „Und wir sind auf einem guten Weg“, so der Bürgermeister

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