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Bürgermeister präsentiert Lösungsvorschlag für Westbevern-Dorf

Mehr Sicherheit für Radfahrer

Westbevern

Bürgermeister Wolfgang Pieper hat in der Hauptausschusssitzung einen Planung präsentiert, wie die Verkehrssicherheit von Radfahrer bei der Fahrt auf der L 588 durch Westbevern-Dorf verbessert werden könnte.

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Für den Bereich der Beverbrücke und der Ampelkreuzung gibt es noch keine Lösung. Foto: Stefan FlockertStefan Flockert

Michael Brandherm (Grüne) hatte in der Hauptausschusssitzung eigentlich nur wissen wollen, ob NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst darauf reagiert habe, als ihm aus Telgte die Listen mit den vom Initiativkreis gesammelten 1207 Unterschriften, mit denen die Unterzeichner ein Durchfahrtsverbot in Westbevern-Dorf für den Schwerlastverkehr und in einem weiteren Schritt Maßnahmen für mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer fordern, reagiert hat. Die Antwort darauf blieb Bürgermeister Wolfgang Pieper zunächst schuldig, hatte aber einen neuen Lösungsvorschlag für die Verkehrsproblematik parat, der derzeit zur Abstimmung beim Landesbetrieb Straßen NRW liegt.

Hauptziel ist es, die Durchfahrt durch den Ort über die L 588 für Radfahrer sicherer zu machen. Der von der Verwaltung erarbeitete Lösungsvorschlag sieht vor, dass die Radler von Telgte kommend innerorts bis etwa zur Volksbank einen Angebotsstreifen – ähnlich dem entlang der Wolbecker Straße in Telgte – nutzen können sollen. Auf der anderen Straßenseite soll es einen kombinierten Fuß- und Radweg geben. Im Ortskern, im Bereich der Beverbrücke und der Ampel wird die Straße deutlicher schmaler. „Dort können wir bislang leider nichts anbieten“, so der Bürgermeister. „Radfahrer werden dort weiter über die Fahrbahn geführt.“ Das heißt, sie müssen sich weiterhin mit Pkw und Lkw arrangieren.

Wer weiterradelt in Richtung Vadrup, soll – hinter der Ampel – künftig auf der nördlichen Seite einen kombinierten Geh- und Radweg nutzen können. Der Angebotsstreifen hat hier die Straßenseite gewechselt. Dieser soll auf der Seite des Feuerwehrgerätehauses vorbeigeführt werden.

„Sie sehen, die Dinge sind im Fluss“, so Pieper, der aber auch eingestand: „An dem Schwerlastverkehrsproblem werden wir als Kommune nichts ändern.“

In der Planungsausschusssitzung am 18. November möchte der Bürgermeister Details und auch die Antwort von Straßen NRW präsentieren.

Das habe er aber gar nicht wissen wollen, sagte Michael Brandherm mit einem Augenzwinkern, nachdem Wolfgang Pieper geendet hatte. „Ich weiß“, antwortete dieser. „Der Minister hat sich nicht gemeldet.“

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