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Aktion in Westbevern

Mehr Sicherheit und Komfort

Westbevern

In Westbevern-Dorf werden ab Anfang Juli im Bereich Mühlenkamp 200 Meter Radweg ausgebaut. Der Krink ist dann wieder mit von der Partie.

Björn Meyer

Freuen sich auf den erweiterten Radweg (v.l.): Bürgermeister Wolfgang Pieper, Josef Sickmann (Krink), Friederike von Hagen-Baaken (Krink), Ihno Gerdes (Verwaltung) und Klaus Resnischek (Krink und SPD-Fraktionsvorsitzender). Foto: Meyer

Bürgermeister Wolfgang Pieper bezeichnet es als „wunderschönes Projekt“, die Krink-Vorsitzende Friederike von Hagen-Baaken hat das Plus an „Sicherheit“ im Auge, während die SPD das bereits einmal verschobene Vorhaben wieder auf die Agenda des Rates gebracht hat. In Westbevern-Dorf werden ab Anfang Juli im Bereich Mühlenkamp 200 Meter Radweg ausgebaut. Denn die bestehende Situation vor Ort sei „nicht gut und unübersichtlich“, so Pieper.

Die Verwaltung ist daher froh, dass sich der Krink der Sache mit annehmen wird. 85 000 Euro werden dafür aus der Stadtkasse in das Vorhaben fließen. Ein verantwortlicher Unternehmer ist schon gefunden. Doch auch der Krink, aber auch viele andere Vereine werden wohl mit anpacken. „Der Bürgerschützenverein Westbevern-Dorf etwa“, sagt Josef Sickmann, der sich der Pläne für den zu erweiternden Abschnitt des Radwegs angenommen hat.

„Dabei ist ihm eine geniale Idee gekommen“, lobt Bürgermeister Pieper. Denn ein Manko des Abschnitts war nicht nur die relativ geringe Breite des Radwegs, die derzeit bei maximal 1,65 Meter, allerdings auch darunter liegt, sondern auch der schlechte Anschluss an die gegenüberliegende Straßenseite. Zwar gibt es im Bereich Mühlenkamp derzeit eine Querungshilfe, die allerdings wird unter anderem wegen ihrer genauen Lage an der Kreuzung kaum genutzt. Eine neuer Anschluss des Radwegs durch die dort befindliche Grünfläche soll die Situation deutlich verbessern.

„Man muss schließlich bedenken, dass viele Kindern aus Vadrup auf ihrem Schulweg hier langfahren“, nimmt von Hagen-Baaken Bezug auf den politischen Beschluss die Grundschule in Westbevern an einem Ort zu bündeln und das Gebäude in Vadrup anderweitig zu nutzten.

Die Arbeiten sollen vier Wochen dauern. Dabei soll die Breite des Radwegs auf 2,50 Meter ausgebaut werden. „Zudem wird der Weg ein Niveau haben“ sagt Bürgermeister Pieper und meint, dass derzeit vorhandene Senken, die auch schon mal zu Pfützen werden, wegfallen.

„Das ist ein Standard auch für überregionale Alltagsrouten“, sagt Ihno Gerdes, von der Verwaltung. „Genau diese Durchlässigkeit für Fußgänger und vor allem Radfahrer wollen wir“, so Pieper.

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