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Ortsdurchfahrt Westbevern

Ministerium stellt „tragfähige Lösungen“ in Aussicht

Westbevern

Im Telgter Rathaus ist nun doch ein Schreiben aus dem Düsseldorfer Verkehrsministerium bezüglich der Verkehrsproblematik in Westbevern-Dorf eingegangen. Darin werden „tragfähige Lösungen“ in Aussicht gestellt.

-stk/pm-

Die Ortsdurchfahrt in Westbevern bleibt ein viel diskutiertes Thema. Das Verkehrsministerium in Düsseldorf sieht Möglichkeiten, eine Lösung zu finden. Foto: Stefan Flockert

In der jüngsten Sitzung des Haupt- und Wirtschaftsförderungsausschusses war die mündliche Anfrage gestellt worden, ob der Landesverkehrsminister auf die verschiedenen Anschreiben, Unterschriftensammlungen und die jüngste und von der Stadtverwaltung übermittelte Verkehrszählung einer Bürgerinitiative zur Ortsdurchfahrt Westbevern-Dorf zwischenzeitlich geantwortet habe. In der Sitzung am 5. Oktober hatte Bürgermeister Wolfgang Pieper diese Frage verneinen müssen. Nun aber liegt ein Antwortschreiben des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen vom 8. Oktober auf das Schreiben aus Telgte vom 7. Juni vor. Aufgrund eines Büroversehens habe sich die Beantwortung „bedauerlicherweise“ verzögert, schreibt Staatssekretär Dr. Hendrik Schulte. Er bitte um Nachsicht.

Bürgermeister Pieper interpretiert die Antwort aus Düsseldorf in einem Schreiben an die Fraktionen so, dass das Land die eigentlich für 2020 vorgesehene Zählung in der Ortsdurchfahrt Westbevern nach 2021 verschoben hat und mit Ergebnissen „voraussichtlich im Herbst 2022 gerechnet werden“ kann. Schulte schreibt dort: „Ich bin zuversichtlich, dass es gelingen wird, bereits im Vorfeld dieser Ergebnisse und auf Grundlage der seitens des Landesbetriebs Straßenbau unterbreiteten Vorschläge für die Ortsdurchfahrt Westbevern zu tragfähigen Lösungen zu kommen.“

Diesen Satz des Schreibens „sollten wir ernst und beim Wort nehmen, wenn es um konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation und -sicherheit für Radfahrer und Fußgänger geht“, erklärte Wolfgang Pieper.

Für die in der Hauptausschusssitzung umrissene Planungsidee, einseitige Angebotsstreifen und kombinierte Geh- und Radwegen in großen Abschnitten der Ortsdurchfahrt anzulegen, hat die Verwaltung bereits im August Kontakt zum Landesbetrieb Straßen NRW aufgenommen und um Zustimmung für eine Realisierung dieser Maßnahme gebeten. „Sie würde die Sicherheit und den Komfort für Radfahrer deutlich verbessern. Leider liegt uns dazu bisher noch keine Rückmeldung des Landesbetriebs vor“, schreibt Pieper weiter. Sobald dazu mehr Klarheit herrsche, werde die Planung im Fachausschuss vorgestellt.

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