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Eingespieltes Team kümmert sich um Kreuzwegstationen

Mit Harke und Schere im Einsatz

Westbevern

14 Kreuzwegstationen gibt es in Westbevern. Nun von ihnen werden von einem eingespielten Team betreut. Der Lohn für die Arbeit: ein schöner Anblick und Lob von Wanderern.

Von Bernhard Niemann

Einmal im Monat von März bis Oktober – sorgen die Ehrenamtlichen durch ihren Einsatz dafür, dass neun Stationen des Kreuzwegs in Westbevern in Ordnung gehalten werden. Am Mittwoch wurden alle Bereiche rund um die Stationen herbst- und winterfest gemacht. Foto: Niemann

Sie legen Hand an und pflegen neun der 14 Kreuzwegstationen in Westbevern. Ihnen ist ein gepflegtes Gesamtbild wichtig. Dafür treffen sich Paul Hüttmann, Josef Große Hovest, Heinz Burlage, Gerhard Schlautmann und Hubert Schulze Topphoff, der neu zum eingespielten Team der Ehrenamtlichen gestoßen ist, an jedem ersten Mittwoch im Monat, um für zwei bis drei Stunden rund um die Kreuzwegstationen alles auf Vordermann zu bringen.

Zum Team gehörten bis vor einigen Monaten auch noch Berni Topheide und Winfried Suhr, die viele Jahre mit dabei waren und ebenfalls engagiert mitgearbeitet haben.

In der vergangenen Woche stand der Arbeitseinsatz im Zeichen der Vorbereitung auf die Herbst- und Winterzeit. „Wir machen das gerne und haben Spaß daran, für ein schönes Gesamtbild zu sorgen. Nach getaner Arbeit freuen wir uns dann immer, wenn alles wieder richtig gut aussieht“, sagt Heinz Burlage.

Er und seine Mitstreiter für die gute Sache nehmen auch gerne Lob und Anerkennung für ihre Aktivitäten entgegen, die ihnen Wanderer, die den Weg entlang der Stationen beispielsweise in Richtung Klatenberg gehen, zollen. „Das geschieht schon das eine oder andere Mal und ist ein i-Tüpfelchen auf unsere Tätigkeiten, die wir von März bis Oktober verrichten“, so Paul Hüttmann.

Ein Blick in den Arbeitstag: Nachdem sich die Akteure vor Beginn ihres Einsatzes einen Überblick verschafft haben, geht es ans Werk. Dann werden je nach Jahreszeit etwa Unkräuter zwischen den Steinen entfernt, die kleinen Hecken rund um die Stationen gestutzt oder der Bewuchs, der an die Stationen angrenzt, kurz gehalten.

Das entsprechende Werkzeug wie Harke, Heckenschere, Schaufel, Besen, Rasenmäher und andere Geräte bringen die Aktiven stets mit. Ansonsten freuen sich die Ehrenamtlichen einfach daran, dass alles am Ende gut aussieht und sie selbst mit ihrem Tun zufrieden sind.

Zur Pflege des Zusammenhaltes und wegen des guten Miteinanders treffen sich die Teilnehmer auch mal zu einem gemeinsamen Essen oder einem lockeren Beisammensein. Die freiwillige Pflegeaktion läuft bereits seit etlichen Jahren. In den sprichwörtlichen Stiel gestoßen wurde das Ganze vor Jahrzehnten von Franz Drücker und Hubert Markfort.

Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, kann sich bei Paul Hüttmann unter  82 77 melden.

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