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Gentechnischer Tag am Telgter Gymnasium

Mörder überführt

Telgte

Bei ihrem gentechnischen Tag jagten die Schüler des Biologie-Leistungskurses der Q2 des Telgter Gymnasiums einen Mörder.

Mit speziellen Geräten wurden die Spuren präpariert, um anschließend einen Täter durch einen DNA-Abgleich bestimmen zu können. Foto: privat

Spannende Suche nach einem fiktiven Mörder: Der Biologie Leistungskurs der Q2 des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums forschte jetzt nach einem Täter, dessen DNA am Tatort gefunden wurde. Der erfundene Mord geschah in einer Nacht und sorgte für große Aufregung bei den Schülerinnen und Schülern.

„Zum Glück thematisiert der Leistungskurs momentan Genetik und wusste daher genau, was zu tun war“, heißt es in einer Schulmitteilung. Da die Polizei bereits einige Untersuchungen angestellt hatte, gab es fünf Verdächtige, deren DNA es nun mit den Tatortspuren zu vergleichen galt. Mit speziellen Geräten wurden diese präpariert, um anschließend einen Täter mit der zum Tatort identischen DNA bestimmen zu können. Zunächst wurden spezielle Abschnitte aus der DNA geschnitten, die später verglichen wurden. Im Folgenden wurden diese Abschnitte mit der sogenannten PCR-Methode vermehrt und bei der Gelelektrophorese auf ihre Länge untersucht. Somit konnte die DNA, die am Tatort gefunden wurde, einem der Verdächtigen zugeordnet werden, denn die Abschnitte der beiden Proben waren gleich lang.

Doch das Ergebnis schockte die Schülerinnen und Schüler noch mehr als der Mord selber, denn es stellte sich heraus, dass der Bürgermeister der Mörder war. Der gentechnische Tag, organisiert von den Biologielehrern Anne Triebel und Philip Austermann, bereitete den Schülern des Leistungskurses Biologie sehr viel Spaß, da die fiktive Situation fast echt wirkte.

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