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Ortsdurchfahrt Westbevern

Neue Idee für mehr Sicherheit

Westbevern

Es gibt eine neue Idee, wie die Verkehrssicherheit auf der L 588 in Westbevern-Dorf erhöht werden könnte.

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Jetzt gibt es einen neuen Vorschlag, wie die Verkehrssituation in der Westbeverner Ortsdurchfahrt entschärft werden könnte. Foto: Andreas Große Hüttmann

Auf den Landesbetrieb Straßen NRW ist Bürgermeister Wolfgang Pieper, wenn es um die Ortsdurchfahrt Westbevern-Dorf geht, schon lange nicht gut zu sprechen. Auch in der Sitzung des Planungsausschusses am Donnerstagsabend sparte er nicht mit Kritik, als er noch einmal auf die Ablehnung des städtischen Vorschlages, mit einem kombinierten Geh- und Radweg auf der einen und einem Angebotsstreifen auf der anderen Seite, zurückkam. Er sprach von der „zögerlichen Haltung von Straßen NRW“ und davon, dass der Landesbetrieb „uns am langen Arm verhungern lassen“ habe.

Neue Gesetzeslage verändert die Situation

Nun hat kürzlich aber ein Gespräch mit Vertretern des Landesbetriebs stattgefunden, in dem die Problematik gerade für Radfahrer auf ihrem Weg durch den Ort noch einmal erörtert wurde. Straßen NRW hat darin mitgeteilt, dass nach der Neufassung der Landesstraßenverkehrsordnung keine Angebotsstreifen mehr zugelassen seien. „Jetzt haben wir nur noch die Möglichkeit, auf den vorhandenen Hochborden einen Geh- und Radweg zu schaffen“, erklärte Wolfgang Pieper. „Dafür müssten wir unsere eigenen Flächen nutzen und auch angrenzende Flächen von Privatleuten anfragen.“ Verhandlungen mit rund einem Dutzend Ansprechpartnern seien dafür zu führen. Eine Planung sei beim Büro nts bereits angefragt. Der Landesbetrieb habe zugesagt, dafür die Kosten zu übernehmen.

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