Entscheidung über Kirmes und Mariä-Geburtsmarkt soll Ende Juni fallen

Noch viele Fragezeichen

Telgte

Ob es in diesem Jahr einen Mariä-Geburtsmarkt geben wird, das steht noch nicht fest. Eine Entscheidung soll Ende Juni fallen.

Von A. Große Hüttmannund

Ob es in diesem Jahr einen Mariä-Geburtsmarkt – wie auf diesem Archivfoto zu sehen – geben wird, das steht noch nicht fest. Eine Entscheidung soll Ende Juni fallen. Foto: Jürgen Peperhowe

„Es wird im September eine Veranstaltung geben“, sagt Marc-André Spliethoff, Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsbetriebe. Ob das aber gleichzusetzen sei mit dem klassischen und seit Jahrzehnten bekannten Mariä-Geburtsmarkt samt Kirmes oder ob es sich dabei um eine Pop-Up-Kirmes – wie im Vorjahr – ohne Marktgeschehen handeln könnte, das alles steht (noch) in den Sternen.

Eine Entscheidung, so der Geschäftsführer werde Ende Juni getroffen werden müssten, um noch rechtzeitig die entsprechenden Genehmigungen einholen zu können.

Auf Anfrage der CDU-Fraktion stand das Thema auf der jüngsten Sitzung des Rates, und aus den Worten von Spliethoff wurde deutlich, dass eine genaue Aussage zum jetzigen Zeitpunkt dem berühmten Blick in die Glaskugel gleiche.

Entscheidung soll Ende Juni fallen

Rein rechtlich sieht es derzeit so aus: Nach der neuen Corona-Schutzverordnung sind ab dem 1. September Volksfeste einschließlich Kirmesveranstaltungen mit bis zu 1000 teilnehmenden Personen mit Negativtestnachweis und mit einem durch die zuständige Behörde genehmigten Hygiene- und Infektionsschutzkonzept erlaubt. Gilt landesweit sogar die Stufe 1 – stabil ein Inzidenzwert von unter 35 – wären sogar Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern zulässig.

Doch was letztlich vom 11. bis zum 14. September gilt, das ist noch mit vielen Fragezeichen und Unbekannten versehen. Wie gesagt, Ende Juni wollen die städtischen Wirtschaftsbetriebe endgültig entscheiden. Bis dahin wird es auch einen Termin mit den Verantwortlichen des Reit- und Fahrvereins Gustav Rau geben, ob und wenn ja, unter welchen Rahmenbedingungen das große Turnier stattfinden kann.

Auch mit den Schaustellern steht die Stadtverwaltung nach eigenen Angaben bereits seit mehreren Wochen in einem intensiven Kontakt. Vorsorglich sei beispielsweise im März das Bewerbungsverfahren für die Kirmes erfolgt, das für den Mariä-Geburtsmarkt stehe angesichts der vielen Unwägbarkeiten und Fragezeichen für diesen Teil der Großveranstaltung noch aus.

In intensivem Kontakt mit den Schaustellern

Denn, das konnte man aus den Äußerungen von Marc-André Spliethoff zwischen den Zeilen ein wenig herauslesen, am unwahrscheinlichsten scheint derzeit, dass es einen Mariä-Geburtsmarkt mit Tausenden Besuchern geben wird, die zwanglos zwischen zahlreichen Krammarktständen hindurchlaufen. Aber, wie gesagt, endgültig entschieden ist noch nichts.

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