1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Telgte
  6. >
  7. Oberste Priorität: Infrastruktur erhalten

  8. >

Bauland benötigt

Oberste Priorität: Infrastruktur erhalten

Westbevern

„Westbevern muss wachsen, sonst ist die Infrastruktur nicht zu halten.“ Es sei eine Horrorvision, dass Westbevern irgendwann „wie Gelmer zu einer reinen Schlafstadt wird. Dann sind wir kein Dorf mehr“, sagt die Krinkvorsitzende Friederike von Hagen-Baaken.

wn

Freie Flächen gibt es – allerdings fehlt es nach Meinung des Krink an ausgewiesenem Bauland. Foto: Meyer

Unmissverständlich macht sie aber auch klar, dass die Ausgangslage gut ist – schon alleine durch die gute Bahnverbindung nach Münster. Allerdings bedarf es für dauerhafte Attraktivität noch mehr. Das bedeutet, nicht nur günstige Bodenpreise werden benötigt, überhaupt muss erst einmal Bauland zu finden sein. Und da fängt das Problem an. Um Westbevern zu verdichten, sei der Wille der Grundstückseigentümer erforderlich, die freiliegenden Flächen zu verkaufen. „Daran glauben wir aber nicht“, sagt Heiner Schapmann. Daher müssten andere Möglichkeiten – sprich neues Bauland – gefunden werden, um junge Familien im Ort zu halten. Fünf bis sechs jährlich gibt der Krink als Größenordnung vor. „Wir wollen vor allem die eigenen Leute aus dem Dorf halten, denn die Generationen sollen sich hier helfen“, äußert Schapmann seine Idealvorstellung. Zudem brauche es Einheiten für altersgerechtes Wohnen. „Denn wenn die Alten im Dorf bleiben können, ziehen sie auch lieber aus ihrem Haus aus und machen so Platz für die Jüngeren“, glaubt Friederike von Hagen-Baaken. Nur mit mehr Menschen ließe sich zudem die Versorgung durch Geschäfte, Ärzte und eine Tankstelle langfristig sicherstellen.

Startseite