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Lacrosse-Verein aus Münster am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium zu Gast

Pädagogen lernen von den Profis

Telgte

Die Angriffs- und Verteidigungs-Taktiken ähneln denen beim Basketball, der Körperkontakt und die harten Hits sieht man sonst beim Football oder Eishockey – und die Spieler positionieren sich wie beim Fußball: Lacrosse lernten jetzt Telgter Sportlehrer kennen.

Von Lukas Dirksund

Spieler der Foto: Lukas Dirks

Rollenwechsel: Lehrer wurden zu Schülern.

Eine etwas andere Sportstunde stand nämlich für die Sportlehrer des Maria-Sibylla-Merian Gymnasiums am Sonntagvormittag auf dem Stundenplan. Denn zu Besuch waren Spielerinnen und Spieler des münsterischen Lacrosse-Vereins, den Münster Mohawks.

Sowohl die Damen- als auch Herrenmannschaft des 2005 gegründeten Clubs spielen in der ersten Bundesliga und brachten den Mitgliedern des Kollegiums die US-Sportart näher.

„Eine Kombination aus drei Sportarten. Die Angriffs- und Verteidigungs-Taktiken ähneln denen beim Basketball, der Körperkontakt und die harten Hits sieht man sonst beim Football oder Eishockey – und die Spieler positionieren sich wie beim Fußball”, so wird Herrenlacrosse auf der Homepage der Mohawks beschrieben.

Die Fortbildung am Telgter Gymnasium zeigte aber auch das etwas weniger körperbetonte Damenlacrosse, das ohne Schutzkleidung gespielt wird und diverse Möglichkeiten bietet, die Sportart in den Schulunterricht zu bringen.

Maximilian Oberherr, Spieler der Mohawks, sieht darin großes Potenzial: „Kinder und Jugendliche lernen eine neue Sportart kennen, die Teamplay, Geschick, Ausdauer und Schnelligkeit verbindet.” Die Sportlehrer des Gymnasiums denken jetzt über die Anschaffung von Leihschlägern nach, um Lacrosse auch im Schulsport zu spielen.

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